Neuer Porsche zum Passat-Preis geplant

Unter dem Boxster

Neuer Porsche zum Passat-Preis geplant

Kleines Einstiegsmodell soll als Coupé und Roadster kommen.

Der deutsche Sportwagenbauer Porsche entwickelt offenbar ein kleines Einstiegsmodell unterhalb des Boxsters (Bild oben). Die Pläne für den Sportler mit der Projektnummer 551 sollen bereits weit fortgeschritten sein. Der Sportwagen kommt voraussichtlich 2014/2015 auf den Markt. Laut einem Auto Bild-Bericht deuten Informationen aus dem Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach und von Seiten der Zulieferer auf die Echtheit des Projekts hin.

Porsche zum Passat-Preis
Basis für den Roadster soll der neue modulare Sportbaukasten bei Porsche werden. Derzeit planen die Stuttgarter mit einem Basispreis ab 40.000 Euro, also über 10.000 Euro weniger als aktuell beim Boxster. Ein gut ausgestatteter VW Passat kostet auch nicht weniger.

Zwei Karosserie-Formen, ein 4-Zylinder-Boxer
Den "551" soll es als Roadster und als Coupé geben. Einzige Antriebsquelle ist aus heutiger Sicht ein aufgeladener Vierzylinder-Boxer mit Alu-Block und Alu-Zylinderköpfen, zweiflutiger Sauganlage, variabler Ventilsteuerung, Mono- oder Biturbo-Aufladung und Direkteinspritzung. Der Hubraum beträgt einheitlich 1,6 Liter. Vorgesehen sind drei Leistungsstufen mit 180, 210 und 240 PS.

Audi könnte Plattform nutzen
Die Plattform könnte auch von Audi genutzt werden. Entweder für den für 2014 erwarteten TT-Nachfolger oder einen völlig neuen R4 oder R5. Bei Audi dürften aber herkömmliche V-Motoren zum Einsatz kommen.

Neues Einstiegs-SUV
Neben dem neuen Einstiegs-SUV " Macan " (ab rund 50.000 Euro) wäre der 551 bereits das zweite leistbare Modell, dass der Sportwagenbauer in den nächsten Jahren auf den Markt bringt.

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Fotos vom neuen Porsche 911 Cabrio :

Diashow: Fotos vom neuen Porsche 911 Cabrio (991)

Optisch bleibt sich auch der offene 11er treu. Zwar wirkt auch er frischer und moderner als bisher, ist aber dennoch auf den ersten Blick als Porsche 911 zu erkennen.

Dank des um 10 Zentimeter längeren Radstands und der um einige Zentimeter breiteren Spur, wirkt das Cabrio austrainierter. Es steht fast angriffslustig auf seinen großen Rädern.

Besonders stolz sind die Entwickler auf das neue Verdeck, das nur auf den ersten Blick wie eine normale Stoffmütze aussieht. Leichtbau (unter dem Stoff verbirgt sich eine besonders leichte Magnesium-Konstruktion) sorgt auch hier für weniger Gewicht, einen tieferen Schwerpunkt und mehr Sportlichkeit.

Wenig überraschend ist, dass die beiden Cabrio-Versionen jeweils über den gleichen Antrieb wie die Carrera Coupés verfügen. Im Heck des Carrera Cabrio arbeitet also der 3,4-Liter-Boxermotor mit 350 PS, dessen Kraft über ein Siebengang-Schaltgetriebe auf die Hinterräder wirkt.

Der offene 911 Carrera S hat einen 3,8-Liter-Sechszylinder mit 400 PS und ebenfalls serienmäßig ein Siebengang-Schaltgetriebe.

Für beide Modelle gibt es auch das bewährte Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit Schaltpaddels am Lenkrad.

Von der gewachsenen Außenlänge (Plus von gut 5 cm) profitiert das Platzangebot. Selbst zwei groß Gewachsene finden nun problemlos Platz.