Das kostet der brandneue Seat Leon III

Preisbrecher

Das kostet der brandneue Seat Leon III

Das Einstiegsmodell des feurigen Spaniers gibt es ab 15.990 Euro.

Seat stellt auf dem Pariser Autosalon 2012 (ab 29. September) dem Publikum erstmals den brandneuen Leon III vor (wir berichteten). Kurz vor der Präsentation hat der heimische Importeur nun die Preise verraten. Und dabei zeigt sich, dass der Spanier deutlich günstiger zu haben ist, als seine beiden Plattformbrüder aus Deutschland: Während der fünftürige Golf VII (86 PS) mindestens 18.290 Euro und der Audi A3 Sportback (105 PS) mindestens 23.950 Euro kostet, verlangt Seat für sein fünftüriges Einstiegsmodell (86 PS) "nur" 15.990 Euro.

Diashow: Fotos vom neuen Seat Leon III (2013)

Der neue Leon setzt die aktuelle Designsprache von Seat nahtlos fort. Der 4,26 Meter lange Fünftürer erinnert stark an den aktuellen Ibiza, setzt aber doch eigenständige Akzente.

Die Außenlänge wurde um fünf Zentimeter verkürzt. Da der Radstand gleichzeitig um sechs Zentimeter gewachsen ist, gibt es innen dennoch mehr Platz. Außerdem verleihen die neuen Abmessungen dem Leon ausgewogene Proportionen mit kurzen Überhängen und eine leicht nach hinten gerückte Fahrerkabine.

Das Heck des neuen Leon ist ziemlich dynamisch gezeichnet. Das große Logo dient wieder als Öffner für die Heckklappe. Die leicht keilförmig geschnittenen Rückleuchten lassen das Auto breiter wirken.

Vom Vorgänger kennen wir die trapezförmige C-Säule und das kurze, nach oben ziehende dritte Seitenfenster. Die hinteren Türgriffe wandern wieder an ihre gewohnte Stelle. Bisher waren sie in der C-Säule versteckt.

Die kantige Linie der Leuchten ist typisch für die Marke. Zum ersten Mal in der Kompaktklasse sind Voll-LED-Scheinwerfer verfügbar. Hier ist die sportliche FR-Version zu sehen.

Im Innenraum setzt sich die sportliche Linienführung fort. Der flache Armaturenträger sorgt für ein großzügiges Raumgefühl. Alle Schalter und Tasten sind übersichtlich angeordnet.

Die LED-Scheinwerfer verleihen dem Gesicht des Leon einen äußerst markanten Ausdruck, gerade auch durch ihr spezielles LED-Tagfahrlicht.

Durch die völlig neu entwickelte Fahrzeugarchitektur (MQB) konnten die Entwickler die Vorderachse um 40 Millimeter nach vorn verlagern. Das Ergebnis ist eine ausgewogenere Verteilung der Achslasten.

Seat schickt den neuen Leon mit den aktuellen TDI- und TSI-Triebwerken von 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum ins Rennen. Alle Motoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung.

Breite Motorenpalette zum Start
Für die 15.990 Euro bekommen Käufer einen Leon 1.2 TSI mit 86 PS, was preislich exakt dem Vorgängerniveau entspricht. Mit dem Frühbucherbonus (siehe unten) können zusätzlich 1.000 Euro gespart werden. Der kompakte Spanier startet motorisch mit drei Benzinern – 1.2 TSI mit 86 sowie 1.4 TSI mit 122 oder 140 PS – und drei Dieselaggregaten – 1.6 TDI CR mit 90 oder 105 PS sowie 2.0 TDI CR mit 150 PS. Nach der Weltpremiere im September  werden auch alle anderen Motoren (auch DSG-Getriebe) und Ausstattungen verfügbar sein. Somit steht aktuell noch nicht fest, ob das Einstiegsmodell "Entry" über eine Klimaanlage verfügen wird. Wie wir Seat kennen, wird es aber ohnehin wieder ein günstiges Österreich-Paket geben, in dem die beliebtesten Extras enthalten sind.

>>>Nachlesen: Alle Infos vom neuen Seat Leon.

Markteinführung und Frühbucherbonus
Die Markteinführung beginnt in Österreich am 23. und 24. November, wobei fast die gesamte Motorenpallette verfügbar ist. Für Schnellentschlossene, die sich bereits vor Marktstart (bis spätestens 24. November 2012) für den neuen Leon entscheiden, gibt es einen Frühbucherbonus in Höhe von 1.000 Euro.

Alle Preise im Überblick

© Seat
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Fotos vom Audi A3 Sportback

Diashow: Fotos vom neuen Audi A3 Sportback (2013)

Die stark geneigten C-Säulen und der dezente Dachspoiler sollen den sportlichen Anspruch betonen. Hinten gibt es auch beim Sportback die geteilten Leuchten.

Die Linienführung mit den drei Seitenfenstern wirkt wohl proportioniert. Seitlich sticht die markante Tornadolinie ins Auge. Über den Schwellern zieht eine weitere Linie zum Heck hin nach oben.

Bis zur B-Säule ist der Fünftürer mit dem Dreitürer ident. Am wichtigsten sind jedoch die zusätzlichen Türen, die den A3 deutlich praktischer machen. Dank ihnen gelingt der Einstieg in den Fond deutlich komfortabler.

Der Gepäckraum fasst jetzt 380 Liter Volumen (vorher 350). Bei geklappten Lehnen wächst das Volumen auf 1.220 Liter (vorher 1080).

Die Ausstattungslinien und das Extra-Angebot werden 1 : 1 vom Dreitürer übernommen.

Auf Wunsch gibt es extrem sportliche Vollledersitze.

2013 debütiert ein 110 PS starker TCNG-Motor für den Betrieb mit "Audi e-gas" – einem Kraftstoff, den der Hersteller selbst produziert.

In der ganzheitlichen Well-to-Wheel-Bilanz soll der CO2-Ausstoß des A3 Sportback TCNG unter 30 Gramm pro km bleiben.

Die TCNG-Version hat gleich zwei Tankdeckel - einen für Benzin, den anderen für das e-Gas.

Fotos vom VW Golf VII

Diashow: Offizielle Fotos vom neuen Golf 7 (2012)

Optisch bleibt sich der Golf auch in der neuesten Version treu. Das muss er aber auch. Die Millionen Käufer setzen auf Beständigkeit und zeitloses Design.

Trotzdem wirkt der Golf VII deutlich dynamischer. Am Heck fallen die schmalen, geteilten Leuchten auf. Die breite und tiefe Ladekante soll für mehr Praktikabilität sorgen.

An der Front dominieren die VW-typischen horizontalen Linien. Einige finden diese Formensprache langweilig, andere elegant.

Die breite C-Säule ist das Erkennungsmerkmal eines jeden Golf. Sie darf natürlich auch beim neuen Modell nicht fehlen.

Im Innenraum macht der Golf ebenfalls einen Schritt nach vorne. Alle Schalter sitzen dort wo sie sein sollen. Ein Touchscreen ist bei allen Versionen serienmäßig.

Je nach Modell verfügt er über ein 5-, ein 5,8- oder ein 8-Zoll großes Display. Bei den Materialien will VW neue Maßstäbe setzen.

Aufgrund des Größenzuwachses und des längeren Radstands gibt es hinten wie vorne mehr Platz.

Das Kofferraumvolumen steigt um 30 auf jetzt 380 Liter. Nach dem Umlegen der Fondlehne entsteht eine fast ebene Ladefläche.

Kein Zweifel: Der Golf VII wird die Kompaktklasse bei den Verkaufszahlen wieder dominieren.