Neuer Skoda Superb als GreenLine

1.780 km (!) Reichweite

Neuer Skoda Superb als GreenLine

Auf Effizienz getrimmte Versionen trumpfen mit einem Spatzendurst auf.

Im VW-Konzern haben alle vier großen Marken ihr eigenes „Umwelt“-Label, das die besonders sparsamen Autos einer Modellpalette kennzeichnet. Bei VW heißt es BlueMotion, Seat nennt es Ecomotive, Audi setzt auf „ultra“ und bei Skoda hören die Sparmeister seit dem Jahr 2008 auf „GreenLine“. Und nun wird auch der jüngste Spross der Tschechen mit diesem Siegel ausgestattet. Auf der IAA in Frankfurt (ab 17. September) feiert nämlich – neben dem Rapid ScoutLine - auch der neue Superb GreenLine seine Weltpremiere. Neben dem mit Sehnsucht erwarteten Kombi wird es auch die bereits erhältliche Limousine in  dieser Version geben. In Österreich wird die GreenLine Variante für die Ausstattungsversionen Active, Ambition und Style erhältlich sein. Preise zum tschechischen Pendant des neuen VW Passat BlueMotion wurden noch nicht verraten.

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Spezielle Knauserzutaten
Als Antrieb kommt beim Superb GreenLine der bekannte 1,6l-Vierzylinder-Diesel mit 110 PS zum Einsatz, der stets an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt ist. Wie alle im neuen Skoda-Flaggschiff zum Einsatz kommenden Motorisierungen ist auch der kleine TDI serienmäßig mit Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation) bestückt. Hinzu kommen für die GreenLine-Version eine längere Getriebeübersetzung und SCR (Selective Catalytic Reduction /selektive katalytische Reduktion). Auf die serienmäßigen 16-Zoll Räder (optional 17-Zoll-Räder) sind Reifen mit reduziertem Rollwiderstand aufgezogen. Doch die Knausertechnik geht noch weiter. Denn Limousine und Kombi (heißt bei Skoda Combi) erhalten zudem einen aerodynamischen Feinschliff an Karosserie, Fahrwerk und Unterboden. So ist das Fahrwerk um 15 mm tiefer gelegt als beim normalen Superb. Außerdem verfügen die GreenLine-Modelle über einen Heckklappenspoiler bzw. über einen Dachkantenspoiler (Combi). Diese Adaptionen führen zu einem geringeren Luftwiderstandsbeiwert.

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Aufwand macht sich bezahlt
Ein Blick in den Typenschein zeigt, dass sich der gesamte Aufwand lohnt. Denn der Superb GreenLine erreicht im Normzyklus einen kombinierten Dieselverbrauch von nur 3,7 Liter auf 100 km (CO2 Ausstoß von 95 g/km) und setzt damit neue Maßstäbe in seinem Segment. Auch wenn sich der große Tscheche in der Praxis etwas mehr gönnen wird, sind Verbrauchswerte von um die fünf Liter durchaus realisierbar. Wer den Normverbrauch erreicht, würde mit einer Tankfüllung (66 l Diesel) eine maximale Reichweite von über 1.780 km erreichen. Da sind dann auch extrem lange Etappen ohne zusätzlichen Tankstopp machbar.

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Harnstoff
Zur Erfüllung der weltweit verschiedenen Emissionsstandards kommen im Superb die Abgasnachbehandlungs-Bausteine Oxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter zum Einsatz. Die Reduzierung der Stickoxide erfolgt beim Superb GreenLine mittels SCR-System unter Einsatz des Reduktionsmittels AdBlue. Die synthetisch hergestellte 32,5-prozentige Lösung von hochreinem Harnstoff in demineralisiertem Wasser, die bei der Abgasnachbehandlung von Automobil-Dieselmotoren verwendet wird, verringert nicht nur Stickoxide, sondern spart auch Kraftstoff. Leider muss die Flüssigkeit auch laufend aufgefüllt werden. Im Normalfall geschieht das beim Service, ab und an sind aber auch außerplanmäßige Zwischenstopps notwendig.

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