Suzuki schickt neuen Ignis ins Rennen

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Suzuki schickt neuen Ignis ins Rennen

Japaner verraten die Preise ihres Mini-SUVs und öffnen den Bestellstart.

Mit dem für ein SUV äußerst kleinen Ignis lieferte Suzuki einen der großen Stars des Pariser Autosalons 2016 ab. Der nur 3,70 Meter kurze Allradler (Option) sorgte für ein enormes Publikumsinteresse. In Österreich kommt der neue Ignis zum Auftakt der Vienna Autoshow 2017 im Jänner auf den Markt. Den Bestellstart haben die Japaner aber bereits eröffnet. Deshalb stehen auch alle Preise bereits fest. Los geht es ab 11.990 Euro. Die teuerste Variante mit allem Pipapo schlägt mit 18.490 Euro zu Buche (siehe Tabelle unten). Damit liegt er in etwa auf dem Niveau seines einzigen richtigem Konkurrenten – dem Fiat Panda 4x4 bwz. Panda Cross . Für den Opel Karl Rocks oder den VW Cross Up! gibt es nämlich keinen Allradantrieb.

© Suzuki

Raumangebot

Trotz der kompakten Maße (3,70 x 1,69 x 1,59 m) verspricht Suzuki ein gutes Raumangebot. Die kurzen Überhänge und der verhältnismäßig lange Radstand von 2,43 Metern sollen dafür sorgen, dass selbst vier Erwachsene menschenwürdig untergebracht werden können. Zudem ist auch die Rücksitzbank verschiebbar. Aufgrund des hohen Aufbaus dürfte es auch an der Kopffreiheit nicht mangeln. Zudem sorgt die erhöhte Sitzposition für die bei diesen Autos so wichtige gute Übersichtlichkeit. Das Kofferraumvolumen von 267 Litern (227 Litern beim Allrad-Modell) reicht für den Wochenendeinkauf aus. Bei umgeklappten Rücksitzen erweitert sich der Laderaum auf 1.097 bzw. 1.056 Liter. Da die Japaner bei der Ignis-Produktion einen großen Anteil an leichtem und hochfestem Stahl verbauen, fällt das Gewicht (von 810 bis 920 kg) trotz hoher Steifigkeit gering aus. Das kommt nicht nur den Fahreigenschaften, sondern auch dem Verbrauch zugute.

© Suzuki

Antrieb

Suzuki bietet für den neuen Ignis nur einen Motor an. Konkret sorgt ein 1.2-Liter-Dualjet-Benzinmotor mit 90 PS (120 Nm) und dem aus dem Baleno bekannten Mild-Hybrid-System SHVS (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki) für Vortrieb. Das SHVS verfügt einen integrierten Startergenerator und Elektromotor sowie einen Lithium-Ionen-Akku und soll so für hohe Effizienz sorgen. Neben dem serienmäßigen 5-Gang-Schaltgetriebe steht auch ein 5-Gang-AGS-Automatikgetriebe zur Wahl. Darüber hinaus gibt es den Ignis mit beiden Getrieben in einer Frontantriebs- oder einer Allradversion (Allgrip). Bei Letzterem vertrauen die Japaner auf ein System mit Visco-Kupplung. Wenn es merkt, dass die Vorderräder auf der Straße an Grip verlieren, verteilt es das Antriebsmoment automatisch auf die Vorder- und Hinterräder. Der Normverbrauch reicht je nach Modell von 4,3 bis 5,0 Liter auf 100 km, die Spitzengeschwindigkeit von 165 bis 170 km/h und der Beschleunigungswert (0 bis 100 km/h) von 11,5 bis 12,2 Sekunden.

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Innenraum

Der neue Ignis wird in den drei Ausstattungslinien Pure, Clear und Shine angeboten. Im aufgeräumten Cockpit findet man sich schnell zurecht. Die wichtigsten modernen Features sind vorhanden bzw. gegen Aufpreis verfügbar. So überwachen zum Beispiel zwei Stereokameras den Abstand zwischen dem Fahrzeug und anderen Objekten. Sie bilden die Grundlage für drei Sicherheitsfunktionen: Automatischer Notbremsassistent (DCBS), Spurhaltewarnsystem und Müdigkeitserkennung.

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