Opel baut neuen Kleinwagen "Junior"

Offiziell bestätigt

Opel baut neuen Kleinwagen "Junior"

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Deutscher Hersteller bringt einen neuen, günstigen Stadtflitzer auf den Markt.

Opel investiert in die Produktion seines neuen Stadtflitzers "Junior" rund 190 Mio. Euro. Das kleine Auto, das noch einen anderen Namen erhalte, gehe Anfang 2013 in Thüringen in die Serienproduktion, kündigte das Management der Opel Eisenach GmbH nach einem Treffen mit dem deutschen Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) am Montag in Erfurt an.

Auch als E-Version
Bereits jetzt liefen die Vorbereitungen für den Bau einer neuen Halle. Der Kleinwagen, von dem auch eine Elektrovariante geprüft werde, soll mit einer Jahresstückzahl von etwa 100.000 Autos starten. Er dürfte der Nachfolger des Agila , der gemeinsam mit Suzuki (Splash) gebaut wird, werden. Der "Junior" startet als Konkurrent zu VW Up, Smart, Toyota Aygo, Peugeot 107 und Co. und soll deutlich unter 10.000 Euro starten.

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Corsa-SUV
Thüringen fördert die Investitionen in das Werk, das derzeit mit dem Corsa nur zu etwa 70 Prozent ausgelastet ist, mit einem Zuschuss von 15,5 Mio. Euro. Wie berichtet, wird Opel in Zukunft auch einen kleinen SUV auf Corsa-Basis (Fotomontage oben) bauen.

Fotos vom neuen Opel Ampera

Vorne sind die in Form eines Bumerangs gestalteten Scheinwerfergehäuse besonders aufflällig.

Das Design des Hecks wurde sehr auf Windschlüpfrigkeit getrimmt.

In der Seitenansiche wirkt der Ampera dynamisch. Auf den ersten Blick vermutet hier vermutet niemand ein Elektroauto.

Unter der Motorhaube steckt neben dem E-Motor auch ein kleiner Benziner zur Reichweitenverlängerung. Der Verbrenner aktiviert sich immer dann, wenn der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht hat. Dann startet der 86 PS starke 1,4-Liter-Benzinmotor automatisch und treibt den Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an.

Das Interieur des Ampera soll das moderne Antriebskonzept offenbar widerspiegeln.

Die beiden interaktiven, hoch auflösenden Farbmonitore wirken jedenfalls futuristisch. Statt der üblichen Rundinstrumente gibt es hinter dem Lenkrad das Driver Information Center (DIC) mit einem konfigurierbaren Farbdisplay.

Neben seiner Reichweite überzeugt der Ampera auch beim Platzangebot. So reisen bis zu vier Passagiere in bequemen Einzelsitzen. Im Fond wird es für groß Gewachsene über dem Kopf zwar etwas eng, an der Beinfreiheit gibt es aber nichts auszusetzen.

Der Kofferraum ist mit einem Volumen von 310 Litern zwar nicht gerade üppig, lässt sich dank der weit aufschwingenden Hekcklappe aber einfach beladen und via Umlegelehnen auf 1.005 Liter erweitern- nur die Ladekante fällt etwas hoch aus.

Eine Vollladung an der 230-Volt-Steckdose dauert vier Stunden. Zum Lieferumfang gehört ein sechs Meter langes Stromkabel samt Trommel, das im Kofferraum verstaut ist.

Die Vorderräder des Ampera werden rein elektrisch angetrieben. Eine 16-kWh-Lithium-Ionen-Batterie versorgt den 150 PS starken Elektromotor (370 Nm) mit Energie.

Je nach Fahrweise, Streckenprofil und Außentemperatur lassen sich bei vollständig aufgeladener Batterie Distanzen zwischen 40 und 80 Kilometern rein batteriebetrieben zurücklegen.

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