Opel plant günstiges Einstiegsmodell

"Unter 10.000 Euro"

Opel plant günstiges Einstiegsmodell

Der Newcomer soll jedoch "kein Billigmodell a la Dacia" werden.

Die Ende 2013 aufgekommenen Gerüchte zu einem neuen Preisbrecher von Opel verdichten sich: Im Kampf um Marktanteile in Europa will der deutsche Autobauer künftig auch mit besonders günstigen Kleinwagen punkten. Zwar plant der Hersteller "kein Billigmodell a la Dacia", wie die deutsche Nachrichtenagentur dpa nun Führungskreisen erfuhr: "Sondern ein neues Einstiegsmodell unterhalb von 10.000 Euro - mit dem auch ehemalige Chevrolet-Kunden an die Marke gebunden werden sollen." Das Modell soll also unterhalb von Adam (Bild oben) und Corsa positioniert werden.

Interessantes Segment
Ein Opel-Sprecher wollte Produktpläne nicht kommentieren. Zuvor hatte Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann die Renault-Billigmarke Dacia in der "Financial Times" gelobt. Zwar sei General Motors definitiv nicht Dacia: "Aber dieses ganze Billig- und Einstiegssegment ist sehr interessant. Wir schauen uns das sehr
genau an."

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Ambitionierte Ziele
Schon Anfang Juni hatte Neumann vor Journalisten gesagt, er könne sich ein Auto unterhalb des Modells Adam sehr gut vorstellen: "Insbesondere nach dem Ausstieg von Chevrolet, die sehr kleine und preisgünstige Autos haben." Wie berichtet, peilt Opel mit 27 neuen Modellen und Motoren spätestens 2016 die Gewinnschwelle an. Spätestens 2022 solle Ford als Nummer 2 in Europa überholt werden.

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