Polestar 2: Österreich-Start und neue Basismodelle

E-Auto mit Volvo-Technik

Polestar 2: Österreich-Start und neue Basismodelle

Bestellungen des Tesla Model-3-Gegners sind bereits möglich, ausgeliefert wird ab Oktober. 

In Deutschland ist der  Polestar 2  bereits seit August 2020 im Handel. Nun kommt der erste reine Stromer des Joint Ventures von  Volvo  und Geely auch in Österreich in den Handel. Wie die neuen Elektro-Volvos ( XC 40 Recharge Pure Electric  und  C40 Recharge ) kann der in China gebaute Polestar 2 nur online bestellt werden. Derzeit gibt es in Österreich einen Showroom – und zwar im 1. Wiener Bezirk in der Wallnerstraße 5. Die Adresse dürfte heimischen Elektroautofans geläufig sein, denn vor Polestar war hier Tesla eingemietet.

© Polestar
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Viele Gemeinsamkeiten

Mit seinen Volvo-Geschwistern hat der Polestar 2 nicht nur das Verkaufskonzept gemein. Die Fahrzeuge müssen auch bei Volvo-Händlern zum Service und der Antriebsstrang des zum Verkaufsstart verfügbaren Modells kommt ebenfalls eins zu eins im elektrischen XC40 und im C40 zum Einsatz. Darüber hinaus hat der Polestar 2 auch das Infotainmentsystem auf Basis von Android Automotive an Bord. Letzteres ermöglicht dem Benutzer unter anderem den Zugriff auf integrierte Google-Apps und -Dienste wie Google Maps, Google Assistant (Sprachsteuerung) oder den Google Play Store, aus dem weitere Anwendungen heruntergeladen werden können. Neben Sprachbefehlen können die Funktionen über den 11,2 Zoll großen Touchscreen sowie das Multi-Funktionslenkrad bedient werden. Das digitale Kombiinstrument bietet einige spezifische Elektro-Details wie vergrößerte Grafiken, die dem Fahrer u.a. Ladezustand, Rekuperation, Energiefluss, etc. anzeigen.

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Mit dem potenten Allradler geht es los

Wie seine Volvo-Geschwister verfügt der Polestar 2 über zwei Elektromotoren sowie eine 78-kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 480 Kilometer (WLTP) ermöglichen soll. Die beiden E-Maschinen sorgen für einen elektrischen Allradantrieb und produzieren eine Leistung von 300 kW (408 PS) sowie ein maximales Drehmoment von 660 Nm. Damit beschleunigt der über 2,1 Tonnen schwere Stromer in 4,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitze von 205 km/h. Die Ladeleistung beträgt 11 kW (AC) bzw. 150 kW (DC). Beim Schnelladen ist das Fahrzeug also ziemlich gut aufgestellt. Die aktuellen VW ID.-Modelle schaffen maximal 125 kW.

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Günstigere Versionen mit Frontantrieb

Neben dem bei uns verfügbaren Allradmodell mit 78 kWh gibt es in Deutschland mittlerweile zusätzlich zwei Versionen mit Frontantrieb. Als Einstiegsmodell fungiert die Variante "Standard Range Single Motor" mit 165 kW (224 PS), 330 Nm und 64-kWh-Akku. Der Fronttriebler beschleunigt in 7,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, erreicht eine Spitze von 160 km/h und bietet eine Reichweite von bis zu 440 km. Darüber hinaus steht der Frontantriebs-Polester 2 auch mit der 78 kWh-Batterie und 170 kW (231 PS) bereit („Long Range Single Motor"). Drehmoment und Fahrleistungen sind mit der 224 PS Version identisch, doch die Reichweite beträgt hier bis zu 540 km. Ab Wann diese Versionen in Österreich bestellt werden können, steht noch nicht fest.

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Design und Abmessungen

Optisch grenzt sich der Polestar 2 von seinen Konzernbrüdern, bei denen es sich um ein SUV (XC40) und ein SUV-Coupé (C40) handelt, ab. Hier handelt es sich um ein 4,61 m langes, 1,99 m breites (mit Spiegeln) und 1,48 m hohes fünftüriges Fließheckmodell. Zu den Hinguckern zählen schmale Pixel-LED-Scheinwerfer, ein flacher und breiter Grill, rahmenlose Außenspiegel, bis zu 20 Zoll große Räder, die flach auslaufende C-Säule sowie die markanten, per Leuchtenband miteinander verbundenen Rückleuchten. Das Kofferraumvolumen beträgt 405 bis 1.095 Liter. Zu den Hauptkonkurrenten zählen das Tesla  Model 3  und der in Kürze verfügbare BMW  i4 .

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Verfügbarkeit und Preis

In Österreich kann der Polestar 2 mit Allrad und 78 kWh Batterie bereits konfiguriert und bestellt werden. Los geht es ab 54.900 Euro. Die Serienausstattung ist umfangreich und wer die Vorgaben für die staatliche Kaufförderung erfüllt, kann noch einige Tausend Euro vom Verkaufspreis abziehen. Die ersten Modelle sollen im Oktober 2021 ausgeliefert werden.

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Weitere Modelle

Da der limitierte, über 600 PS starke Plug-in-Hybridsportler  Polestar 1  bereits ausverkauft ist, hat die junge Elektroautomarke derzeit nur ein Modell im Programm. 2022 kommt mit dem Polestar 3 ein SUV hinzu. Außerdem hat Polestar bereits bestätigt, dass die spektakuläre Studie „ Precept Concept “ in Serie gehen wird - wahrscheinlich im Jahr 2024.

Externer Link

https://www.polestar.com/at/