Porsche baut den Mini-Panamera “Pajun”

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Porsche baut den Mini-Panamera “Pajun”

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Neue Limousine greift Mercedes CLS, BMW 5er GT und Co an.

Bei Porsche geht es derzeit Schlag auf Schlag. Erst vor wenigen Tagen verriet der Sportwagenbauer den Preis für seinen Über-Hybrid-Sportler 918 Spyder und nun wurde bekannt, dass die Modellpalette weiter ausgebaut wird.

Kleiner Panamera
So führt Porsche mit einer neuen Modellreihe seine Produktoffensive fort: 2016 will der Sportwagenhersteller einen verkürzten Panamera auf den Markt bringen. Das berichtet die deutsche Fachzeitschrift „AUTO BILD“ in der am Freitag erscheinenden Ausgabe. Die Sportlimousine mit dem Arbeitstitel Pajun („Pa“ für Panamera, „jun“ für junior) soll auf einem völlig neuen Technikbaukasten von Porsche basieren und auf Frontmotor und Hinterradantrieb setzen. Auch eine Allradversion ist angedacht. Der neue Baukasten ist auch Grundlage für ein Cabrio, ein Coupé oder den Shooting Brake des Pajun. Der Einstiegspreis soll in Deutschland laut AUTO BILD bei rund 60.000 Euro liegen – damit ist er teurer als der Audi A7 , der 5er GT von BMW und der günstigste Mercedes CLS .

Benziner, Diesel und E-Variante
Beim Antrieb setzt Porsche beim Pajun auf V6-Aggregate mit 3,0 und 3,6 Liter Hubraum. Das Leistungsspektrum der aufgeladenen Triebsätze reicht dann von 400 PS bis 550 PS. Der von Audi beigesteuerte 3,0-Liter-V6-TDI leistet – je nach Auslegung – 265 und 335 PS. Geplant ist zudem ein Elektro-Pajun mit Range-Extender in Form eines aufgeladenen Vierzylinders von mindestens 250 PS. Ein Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen überträgt die Kraft auf den Asphalt.

Baby-Cayenne
So wird nach dem Luxus-SUV Cayenne auch die Luxuslimousine Panamera geschrumpft. Wie berichtet, bekommt der Cayenne als kleinen Bruder den Cajun an seine Seite gestellt. Dieser teilt sich weite Teile der Technik mit dem Audi Q5 .

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Auch die zweifarbigen 19-Zöller im Turbo-Design sind immer mit an Bord.

Porsche 918 RSR

Ohne Dach sieht der RSR aus wie der 918 Spyder, der in Genf prästentiert wurde, und ab 2013 in Serie gebaut wird.

Am Heck gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Hier ist das Design dem Rennsport untergeordnet.

Der V8-Motor leistet 563 PS. In Kombination mit den beiden E-Motoren steigt diese auf 767 PS.

Ins Cockpit gelangt man durch die Flügeltüren im Lamborghini-Style.

Die aufwendige E-Technik wurde im 911 GTR R Hybrid bereits ausgiebig getestet.

Porsche Boxster S Black Edition

Nachdem 911 bringt Porsche nun auch vom Boxster S eine limitierte Black Edition.

Angetrieben wird das Modell von einem 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor. Er leistet 320 PS – zehn PS mehr als im Boxster S. Auch das Drehmoment legt um 10 Nm auf 370 Nm zu.

Serienmäßig enthält die Boxster S Black Edition die sonst optionalen Ausstattungspakete „Komfort“, „Infotainment“ und „Design“. und bietet damit einen Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Windschott ist ebenso ab Werk an Bord wie automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel mit integriertem Regensensor, Tempostat, Klimaautomatik, das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Navigation und die universelle Audio-Schnittstelle inklusive Handy-Vorbereitung.

Die Boxster S Black Edition kommt im März 2011 auf den Markt und kostet ab 77.970 Euro (Schaltgetriebe) bzw. ab 79.850 Euro (PDK).

Porsche Cayman R in Los Angeles

Im neuen Cayman R leistet der 3,4 liter Boxer satte 330 PS.

Aufgrund einer strikten Diät liegt das Leistungsgewicht bei gerade einmal 3,9 kg/PS.

Im Innenraum wurde auf Komfort verzichtet. Wie im Boxster Spyder werden die Türen per (roten) Stoffschlaufen geschlossen.

Mit Sport-Chrono-Paket stürmt der Cayman R in 4,7 Sekunde auf Tempo 100.

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