Diashow PSA greift mit E-Autos und Plug-in-Hybriden an

Sieben neue Modelle

PSA greift mit E-Autos und Plug-in-Hybriden an

Franzosen setzen künftig auf zwei unterschiedliche Elektro-Plattformen.

Derzeit starten fast alle großen Hersteller eine Elektroauto-Offensive. Da macht auch die PSA Groupe ( Peugeot , Citroen und DS ) keine Ausnahme. Die Franzosen stellten nun im Rahmen ihres „Innovation Day“ ihre neue Elektrostrategie vor. Dabei zeigte sich, dass Konzern künftig Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebskonzepten produzieren will, die auf zwei weltweit eingeführten, modularen Plattformen basieren (siehe Fotos oben). Mit der Konzentration auf zwei Plattformen, sollen alle für die Kunden in Zukunft wichtigen Mobilitäts- und Nutzungsanforderungen abgedeckt werden.

Video zum Thema: Neue Generation von PSA Elektroautos
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1. Plattform
Die bereits eingeführte Plattform CMP („Common Modular Platform“) wurde zusammen mit dem chinesischen Partner DFM (Dongfeng Motors) entwickelt und ist für Kleinwagen, mittelgroße Limousinen und Kompakt-SUVs bestimmt. Die von beiden Konzernen gemeinsam finanzierte Elektroversion e-CMP soll eine neue Generation von flexiblen und geräumigen Elektrofahrzeugen ermöglichen, die bis zu 450 km Reichweite und sehr schnelle Ladelösungen mit bis zu 12 km Reichweite pro Minute Ladezeit bieten. Ab 2019 werden vier Elektroversionen auf den Markt kommen.

2. Plattform
Die Plattform EMP2 („Efficient Modular Platform“), die für Kompakt- und Premiummodelle bestimmt ist, wurde 2013 mit den neuen Modellen Citroën C4 Picasso und Peugeot 308 sowie 2014 in China eingeführt. Vor kurzem wurde der brandneue 3008 vorgestellt, der ebenfalls auf dieser Plattform basiert. Ab 2019 wird ihr Konzept die ersten Plug-in-Hybrid-Modelle mit Benzinmotoren und leistungsfähiger Hybridtechnik ermöglichen. Konkret sind folgende Fahrzeuge geplant:

  • SUVs und CUVs mit starkem elektrischem Allradantrieb
  • 60 km Reichweite im rein elektrischen Modus
  • großzügige Platzverhältnisse (Innen- und Kofferraum)
  • 40 Prozent Kraftstoffersparnis im Stadtverkehr (gegenüber einem klassischen Modell mit Verbrennungsmotor)

 

Schnelle Ladezeiten
Um die Nutzung so bequem wie möglich zu gestalten, sollen die Plug-in-Hybrid-Modelle mit einer Lösung zum Aufladen in vier Stunden und einer optionalen Schnellladevariante mit einer Ladezeit unter zwei Stunden ausgestattet werden.

Zwischen 2019 und 2021 werden nach und nach sieben Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge eingeführt werden.