Renault baut einen fliegenden R4

Kultauto hebt ab

Renault baut einen fliegenden R4

Zu seinem 60. Geburtstag hebt das Kultauto als „AIR4“ so richtig ab. 

Mit dem  R4  hat  Renault  ein ähnliches Kultauto wie VW mit dem Käfer und Citroen mit dem  2CV  (Ente). In diesem Jahr feiert der praktische Franzose seinen 60. Geburtstag. Dieses Jubiläum war nun der Anlass für eine ganz spezielle R4-Version.

© Renault
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× Renault baut einen fliegenden R4

 

AIR4 als Neuinterpretation

Konkret wurde der R4 völlig neu interpretiert und zum schwebenden AIR4 umgebaut. Mit einem Auto hat das Unikat zwar nicht mehr viel gemein, aber auch als Quadrocopter macht das Kultmobil eine gute Figur. Denn das vollständig aus Kohlefaser gefertigte Flugobjekt setzt auf die klassischen Linien und Proportionen des Originals.

Intensive Tests

Die vier Doppelpropeller an den Fahrzeugecken umschließen die zentral positionierte Kabine mit der typischen R4 Silhouette. Zugang zum Interieur erhält der Pilot, indem er das gesamte an der Front fixierte Cockpit anhebt. Höchste Karosseriesteifigkeit war die Voraussetzung, um Schub und Steigungskräften standzuhalten, was laut den Entwicklern intensive Tests erforderte.

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Knapp 94 km/h

Beim Antrieb setzt der AIR4 auf Lithium-Polymer-Batterien mit einer Nennkapazität von fast 90.000 mAh. Laut Renault erreicht die Studie eine horizontale Höchstgeschwindigkeit von 26 Metern pro Sekunde (m/s) bei einer Neigung von 45 Grad während des Fluges. Dies entspricht knapp 94 km/h. Der Quadrocopter könne bis zu einer Höhe von 700 Meter steigen, die Startgeschwindigkeit sei aus Sicherheitsgründen auf 4 m/s begrenzt.

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