Renaults elektrischer R5 soll zum Kampfpreis starten

Deutlich günstiger als der ZOE

Renaults elektrischer R5 soll zum Kampfpreis starten

Das wiederbelebte Kultmodell soll ein erschwinglicher Stromer werden.

Derzeit ist  Renault  bei seiner Elektro-Offensive zwar mit der  abschließenden Testphase des neuen Mégane E-TECH Electric  beschäftigt, dennoch kündigte der französische Autobauer nun bereits den Start eines weiteren völlig neuen Stromers an. Konkret handelt es sich dabei um das Comeback des legendären R5. Dieser wird, wie berichtet,  als Elektroauto neu aufgelegt . Mit der seriennahen Studie "R5 Prototype" sorgte Renault bereits für Furore. Und nun wurde noch einmal nachgelegt. Der Elektro-R5 soll nämlich erschwinglich werden.

© Renault
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Studie "R5 Prototype" 

Elektrischer R5 zum Kampfpreis

Laut Renault werde der kompakte Stromer ein Drittel weniger kosten als der  ZOE , bisher der absatzstärkste Stromer in Europa, der zurzeit Marktanteile an den neueren VW  ID.3  verliert. Damit könnte der E-R5 auch den  Twingo Electric  ersetzen. Dieser wurde noch gemeinsam mit dem Smart forfour entwickelt. Doch Daimler hat sich für die Neuauflage des Smarts mit einem chinesischen Hersteller zusammengetan. Ohne Förderung und Aktionsboni ist der ZOE derzeit ab 31.000 Euro zu haben. Zieht man davon ein Drittel ab, bleiben gut 20.000 Euro als Einstiegspreis für den elektrischen R5 übrig. Das wäre für ein modernes Elektroauto mit ordentlicher Reichweite ein echter Kampfpreis. Einen genauen Starttermin haben die Franzosen noch nicht verraten.

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Studie "R5 Prototype" 

Mehr Tempo bei Elektro-Offensive

Renault setzte sich zugleich höhere Ziele beim Umschwung von Verbrenner- zu Elektroautos. Bis 2030 sollen neun von zehn verkauften Autos oder insgesamt eine Million Neuwagen rein batterieelektrisch fahren - bisher waren in das 90-Prozent-Ziel Hybridmodelle eingerechnet, die Verbrenner- und Elektromotor kombinieren und nicht emissionsfrei fahren. "Heute gibt es eine historische Beschleunigung der Elektroauto-Strategie der Renault-Gruppe", sagte Luca de Meo, der vor seinem Wechsel nach Frankreich zuletzt  Chef der spanischen Marke Seat  im Volkswagen-Konzern war. In den kommenden fünf Jahren sollen zehn Milliarden Euro in die Elektrifizierung des Angebots fließen. Das Etappenziel für 2025 ist ein Absatzanteil von zwei Dritteln E-Autos und Hybridwagen.

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Studie "R5 Prototype"

Separate E-Plattform

Damit die emissionsfreien Kompaktwagen nicht teurer sind als Verbrenner, setzt Renault wie Volkswagen und andere Autobauer auf einheitliche technische Plattformen, auf denen mehrere Varianten aufsetzen. Diese hört auf den Namen "CMF-EV" und wurde gemeinsam  mit Allianzpartner Nissan entwickelt . Damit lassen sich hohe Stückzahlen produzieren. Zugleich werden Kosten gesenkt, auch durch Personalabbau

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