Der neu F458 Italia muss nicht in die Werkstatt. Bild: Ferrari

Rückruf bei Ferrari

Brandgefahr: 9.000 Ferrari müssen in die Werkstatt

Nun hat es auch Ferrari erwischt: Die italienische Sportwagenschmiede muss weltweit rund 9.000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr zurückrufen. Betroffen sind die Coupé und Cabrio-Modelle der Baureihen F355 und F355 F1.

In den von fünf Jahren von 1994 bis 1999 produzierte Ferrari die F355-Modelle und nun müssen 9.000 von ihnen einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen. 

Befestigungsschelle  kann Benzinleitung aufscheuern
Bei den betroffenen Fahrzeugen kann eine Benzinleitung undicht werden. Wenn ein Kühlmittelschlauch nicht ordnungsgemäß verlegt wurde, kann es möglicherweise dazu kommen, dass die Befestigungsschelle an der Benzinleitung reibt. Aus dieser kann dann Kraftstoff austreten und auf den heißen Motorblock oder Auspuff tropfen. Dort kann sich dieser dann entzünden

Nicht alle Modelle betroffen
Modelle die immer von autorisierten Ferrari-Händlern gewartet wurden, sind von der Rückrufaktion nicht betroffen. Dennoch wird Ferrari die Reparatur kostenlos durchführen.