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Saab Auferstehung

Saab will zurück zu alter Stärke

Der neue Eigentümer Spyker will der traditionsreichen Marke ihr früheres Image zurückgeben

Nach dem Willen seiner neuen Eigentümer soll Saab wieder zu der exklusiven schwedischen Automarke von einst werden. Das traditionsreiche Unternehmen habe in den rund zwei Jahrzehnten unter dem Dach des US-Autokonzerns General Motors (GM) "seine Saab-DNA verloren", sagte der Chef des niederländischen Sportwagenherstellers Spyker, Victor Muller, am Dienstag in einem Gespräch der französischen Nachrichtenagentur AFP. Dies habe dafür gesorgt, dass die Kunden Saab den Rücken gekehrt hätten.  



General Motors schuld an der Misere
GM habe sich zu lange damit Zeit gelassen, neue Modelle der Schweden auf den Markt zu bringen, kritisierte Muller. Saab war GM-Konzern nach Ansicht des Spyker-Chefs "wie ein verlorener Fisch in einem für ihn viel zu großen See". Der US-Autohersteller habe der schwedischen Traditionsmarke keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt. Dies solle sich nun unter dem Dach von Spyker ändern. Das Wichtigste sei, dass Saab nun eine unabhängige Firma sei. Früher sei bei Saab vieles von GM diktiert worden - diese Zeit sei nun vorbei, sagte Muller.
 



3 neue Modelle sollen die Wende bringen

Mit neuen Modellen wie dem 9-5, einen neuen 9-3 und einen kleinen Kompakt-SUV soll die Wende gelingen. Mit dem kommenden 9-5 (siehe Fotos) hat die Marke zumindest wieder zu ihrer individuellen Form zurück gefunden.

Die exklusive Sportwagenschmiede Spyker hatte die Übernahme von Saab Ende Februar abgeschlossen. Der Verkauf der schwedischen Traditionsmarke hatte sich über ein Jahr hingezogen.