Skoda gelingt unglaublicher Weltrekord

Spektakuläre Aktion in Österreich

Skoda gelingt unglaublicher Weltrekord

Beim Rekordversuch drehte sich alles um den zentralen Logo-Bestandteil.

Obwohl Skoda zu den erfolgreichsten Automarken in Österreich zählt (aktuelle  Nummer 2 bei den Neuzulassungen ), wissen selbst viele Skoda-Fahrer nicht, dass der Pfeil der zentrale Bestandteil des Marken-Logos ist – und zwar bereits seit dem Jahr 1926. Um diese Wissenslücke zu schließen, hat sich die tschechische VW-Tochter nun etwas Besonderes einfallen lassen. Konkret wurde in Österreich ein Weltrekordversuch namens „Catch the Arrow“ (Fang den Pfeil) unternommen, bei dem sich alles um den zentralen Logo-Baustein drehte.

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Fast unlösbare Aufgabe

Auf den ersten Blick klingt das Vorhaben fast unmöglich: Ein Pfeil wird von einer Bogenschützin abgefeuert und von einem fahrenden Auto aus mit bloßer Hand gefangen. Der Pfeil fliegt mit einer Geschwindigkeit von rund 215 km/h. Der Parabelflug des Pfeils erschwert die Sache zusätzlich: Von den 70 Metern Schussweite verbleiben nur rund 30 Meter, in denen der Pfeil auf Höhe des Fahrzeugs fliegt und der Fänger die Möglichkeit hat, den Pfeil aus der Luft zu greifen. Zudem muss das Auto bereits beim Abschuss mit exakt 215 km/h (60 Meter pro Sekunde) an der Bogenschützin vorbeifahren, damit Fahrzeug und Pfeil auf gleicher Höhe sind und der Fänger überhaupt die Chance hat, den Pfeil zu fangen. Und dann kommen noch die Vorgaben von Guinness World Records hinzu: Der Pfeil muss mindestens 40 Meter von der Schützin entfernt aus der Luft mit bloßer Hand gefangen werden. Dabei darf der Pfeil nicht das Auto berühren oder gegen das Auto gedrückt werden.

Neuer Weltrekord

Trotz dieser zahlreichen und äußerst komplexen Faktoren hat der Weltrekordversuch letztendlich geklappt. Der Pfeil wurde schließlich nach 57,50 Metern bei einer Geschwindigkeit von rund 215 km/h aus dem Panoramaschiebedach eines serienmäßigen Octavia RS 245 gefangen. Der Weltrekord wurde kürzlich in Anwesenheit von Guinness World Records-Richterin Lucia Sinigagliesi auf der Start-Landebahn des Fliegerhorstes in Zeltweg realisiert. Die Guinness World Records-Richtlinien sahen auch eine Bestätigung durch anwesende Zeugen vor.

© Skoda

Bei der Bogenschützin handelte es sich um Laurence Baldauff, die Österreich bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 vertreten hat. Als erfolgreicher Fänger trat der Ringer-Trainer und ehemalige Kampfsportler Markus Haas in Erscheinung. Pilotiert wurde der schnelle Tschechen-Kombi vom ÖAMTC-Fahrinstruktor und Präzisionsfahrer Guido Gluschitsch.

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Top-Modell der Baureihe

Der schnellste Octavia aller Zeiten, machte auch in unserem Test eine gute Figur. Sein 2,0 Liter TSI-Motor leistet 245 PS, der Sprint von 0 auf 100 km/h erfolgt in „pfeilschnellen“ in 6,7 Sekunden. Der Octavia RS 245 verfügt über ein Sportfahrwerk mit 14 Millimeter Tieferlegung. Eine Quersperre an der Vorderachse leitet via Lamellen-Kupplung je nach Bedarf bis zu 100 Prozent der Kraft an ein Vorderrad. Der Rekord wurde mit einem Serienfahrzeug absolviert. Es wurden keinerlei Adaptionen an Bremsen, Reifen oder Fahrwerk vorgenommen.

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Technische Daten (Octavia Combi RS 245)

  • Motor:  4-Zylinder-Turbobenziner; 1.984 ccm
  • Leistung: 245 PS und 370 Newtonmeter;         
  • Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 6,7 Sek.; Vmax: 250 km/h
  • Antrieb: Front, manuelle 6-Gang-Schaltung
  • Gewicht: 1.467 Kilogramm
  • Verbrauch:  Norm: 6,6 l/100 km
  • Kofferraum:  610 bis 1.740 Liter
  • Abmessungen:  4,67/1,81/1,45 Meter (L/B/H)
  • Preis: 38.878 Euro