Neue Infos vom Skoda-SUV Kodiaq

Offizielle Details & Skizzen

Neue Infos vom Skoda-SUV Kodiaq

Großer Crossover der Tschechen kommt sehr sportlich daher.

Den neuen VW Tiguan kann man bei uns seit einigen Wochen kaufen, der Seat Ateca feiert gerade sein Händler-Debüt und auf den Start des Audi Q2 müssen Interessenten auch nur noch wenige Wochen warten. Das vierte SUV des VW-Konzerns, das auf dem neuen modularen Querbaukasten (MQB) basiert, wurde hingegen noch gar nicht offiziell präsentiert. Skodas Beitrag – der brandneue Kodiaq - feiert nämlich „erst“ Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon 2016 seine Weltpremiere. Um den Interessenten die Wartezeit bis dahin etwas zu verkürzen, haben die Tschechen nun neue Informationen und Skizzen vom großen Bruder des Yeti veröffentlicht. Letztere zeigen, dass sich das Design stark an der seriennahen Genf-Studie VisionS orientieren wird, die wiederum die Formensprache des Superb gekonnt auf das SUV-Segment transferierte.

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Größter im Bunde
Wie berichtet, kommt der 4,70 Meter lange Kodiaq, den es auf Wunsch auch mit sieben Sitzen geben wird, im Frühjahr 2017 in den Handel. Auch mit der optionalen dritten Sitzreihe, die im Boden versenkt werden kann, soll der Newcomer den größten Kofferraum seiner Klasse bieten. Mit seiner Länge ist er das größte, der vier neuen SUV-Konzernmodelle. Der neue Tiguan ist rund 4,49 Meter lang, der Ateca misst 4,34 Meter und der Q2 bringt es auf 4,19 Meter. Diese Staffelung soll eine gegenseitige Kanalisierung so gut wie möglich verhindern. Denn technisch sind die Vierlinge fast baugleich. Technik, Antriebe, Getriebe, Motoren und Multimedia-Baukasten sind weitestgehend ident. Lediglich der Radstand ist an die jeweilige Außenlänge angepasst. Optisch geht das Quartett jedoch einen eigenständigen Weg. Hier herrscht absolut keine Verwechslungsgefahr. Das verdeutlichen auch die neuen Kodiaq-Skizzen.

© Skoda
Laut der Skizze wird das Kodiaq-Heck besonders sportlich.

Sportliche Optik
Sie zeigen ein klar gezeichnetes SUV, das auf ausgeprägte Linienführung und dreidimensionale Effekte setzt. Die flachen, keilförmigen Scheinwerfer docken an den Seiten des breiten Grills an. Im unteren Bereich des Stoßfängers gibt es einen schmalen, durchgehenden Lufteinlass. Seitlich sticht vor allem die stark unterschnittene Schulterlinie ins Auge. Details wie die große Bodenfreiheit, Beplankungen an den ausgestellten Radkästen und Schwellern sowie die großen Räder unterstreichen den robusten Eindruck. Auch die Heckpartie betont den gewünschten SUV-Charakter. Die LED-Rückleuchten sind in der markentypischen C-Grafik gestaltet und führen in ihrer Form die Linienführung des Kodiaq-Hecks weiter. Der lange Radstand und die kurzen Überhänge weisen auf ein geräumiges Interieur hin. Ganz so sportlich wie auf den Skizzen wird die Serienversion zwar nicht aussehen, dennoch dürfte sie das starke Selbstvertrauen der Marke äußerst ausgeprägt zur Schau stellen.

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Sachliches Interieur
Vom Innenraum hat Skoda (leider) noch keine offizielle Skizze veröffentlicht. Das Interieur soll aber das klare Karosserie-Design nahtlos fortführen. Laut den Designern sind vertikale Elemente wie die vier großen Luftdüsen für den Innenraum charakteristisch. Das große Display soll die Instrumententafel in zwei gleichwertige Zonen für Fahrer und Beifahrer teilen. Der vordere Bereich der Instrumententafel soll hingegen dreidimensional wirken und ist ebenfalls in zwei Bereiche geteilt. Alles in allem dürfte das Cockpit ebenfalls Anleihen beim Superb nehmen.

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Fazit
Mit dem Kodiaq bringt Skoda ein weiteres Modell auf den Markt, das die Erfolgsgeschichte der tschechischen VW-Tochter zweifelsfrei fortsetzen wird. Kompakte SUVs boomen weltweit. Mit seiner Größe dürfte der Kodiaq auch in China gut ankommen, wo zum Großteil Autos mit einem großzügigen Fond verkauft werden. Bei uns werden sich die Preise, trotz des besseren Platzangebots und nahezu identischer Technik, auf Tiguan-Niveau bewegen. Das Kodiaq-Einstiegsmodell dürfte ab rund 25.000 Euro zu haben sein. Für ein Modell mit Top-Ausstattung, starkem Dieselmotor, DSG und Allrad dürften um die 45.000 Euro fällig werden.

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