Skoda Kodiaq RS ging auf Rekordjagd

In der "Grünen Hölle"

Skoda Kodiaq RS ging auf Rekordjagd

Noch nie hat ein siebensitziges SUV die Nordschleife so schnell umrundet.

Skoda hat Wort gehalten und am 14. Juni das Video der Rekordfahrt des neuen Kodiaq RS veröffentlicht. Wie angekündigt, wollten die Tschechen mit ihrem neuen Top-Modell der Baureihe auf der Nürburgring Nordschleife („Grüne Hölle“) einen neuen Rundenrekord für siebensitzige SUV aufstellen. Der Versuch ging am 18. Mai 2018 über die Bühne, die Infos und das Video der Fahrt wurden aber erst jetzt veröffentlicht.

© Skoda
Skoda Kodiaq RS ging auf Rekordjagd
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Schmitz vor dem Kodiaq RS. 1996 gewann sie das 24h-Rennen auf dem Nürburgring als erste Frau.

Plan ging auf

Am Steuer des noch mit Tarnfolie beklebten Kodiaq RS saß die Rennfahrerin Sabine Schmitz. Sie umrundete den 20,832 Kilometer langen Kurs in der Eifel in exakt 9:29,84 Minuten und ist damit tatsächlich die Nordschleifen-Bestzeit für siebensitzige SUV gefahren. „Der Kodiaq RS macht auf der Rennstrecke richtig Spaß“, sagt Sabine Schmitz. „Skoda hat das Potential seines großen SUV mit dem Kodiaq RS voll ausgeschöpft“, fügt die Rennfahrerin hinzu. Im Vergleich zum absoluten SUV-Rekordhalter Alfa Stelvio Quadrifoglio (510 PS), der die Grüne Hölle in 7.51,7 Minuten packte, ist die Kodiaq-Zeit eher bescheiden. Der Italiener ist aber ein Fünfsitzer und spielt auch ansonsten in einer anderen Liga.

2,0 Liter-BiTurbo-Diesel

Am Donnerstag hat Skoda zudem offiziell bestätigt, was im Vorfeld bereits als offenes Geheimnis galt. Der Kodiaq RS wird vom 2,0 Liter-Diesel-Aggregat mit Biturbo-Aufladung angetrieben, das bereits in mehreren Modellen des VW-Konzerns zum Einsatz kommt. Im großen Skoda-SUV leistet der 2,0 BiTDI 239 PS und ist für die Abgasreinigung mit einem SCR-Katalysator bestückt. Im Plattformbruder VW Tiguan bringt es das Aggregat auf 240 PS sowie 500 Newtonmeter Drehmoment. So gerüstet, sprintet der Wolfsburger in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beim Top-Kodiaq dürften die Leistungsdaten und Fahrleistungen ähnlich ausfallen.

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Trotz Tarnung ist die bullige Optik bereits erkennbar.

Sportliche Zutaten

Neben dem potenten Motor bestückt Skoda den Kodiaq RS auch noch mit einem adaptiven Fahrwerk (DCC) inklusive Fahrprofilauswahl (Driving Mode Select) und einer Progressivlenkung. Zudem setzt das neue SUV-Flaggschiff  auf bewährte RS-Zutaten wie spezielle Schürzen, große Lufteinlässe, Seitenschweller, verstärkte Bremsen, große Räder und Sportabgasanlage. Im schwarz gehaltenen Innenraum darf sich der Fahrer auf Details wie Sportlenkrad, Alupedalerie, Sportsitze, Kontrastziernähte und Blenden im Carbon-Look freuen.

>>>Nachlesen:  Skoda greift mit dem Kodiaq RS an

Verfügbarkeit

Seine offizielle Weltpremiere feiert der Kodiaq RS im Oktober auf dem Pariser Autosalon 2018. Die offiziellen Fotos und Daten wird es wahrscheinlich einige Wochen früher geben. Den Preis wird Skoda zum Bestellstart verraten. Nachdem für den  Kodiaq SportLine schon mindestens 44.400 Euro fällig werden, wird es beim neuen Top-Modell wohl nicht unter 50.000 Euro losgehen.

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