E-Studie "forspeed" zeigt die Smart-Zukunft

Design-Vorlage

E-Studie "forspeed" zeigt die Smart-Zukunft

Teilen

Eine radikale Designstudie zeigt, wohin die Reise bei Smart in Zukunft gehen wird.

Mit dem "forspeed" zeigt die Mercedes-Tochter Smart auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März) die Studie eines unkonventionellen Elektroautos. Laut den Entwicklern soll das Konzept viel Fahrspaß ohne Emissionen ermöglichen.

E-Studie
© United Pictures

Design-Zukunft
Der offene Zweisitzer mit Überrollbügeln besitzt statt einer Frontscheibe nur einen spartanischen Windabweiser. Deshalb wird das Konzept in dieser Form auch nie in Serie gehen. Dennoch gibt die neue Smart -Studie einen interessanten Ausblick auf die Zukunft der Marke. An die neue Frontpartie und die voluminösen Heckleuchten sollten sich Fans der Marke bereits jetzt gewöhnen. Denn die Neuaflage des Cityflitzers (startet 2013) wird sich am Design des forspeed orientieren.

E-Studie
© United Pictures

Antriebs-Zukunft
Auch der Blick unter die Karosserie lohnt sich. So wird die Studie wie der aktuelle Smart ed von einem Elektromotor angetrieben. Dank einiger Verbesserungen bei Fahrleistungen und Lademanagement gibt das Konzeptfahrzeug auch einen Ausblick auf die Leistungsfähigkeit künftiger Elektro-Smart. Der "forspeed" beschleunigt beispielsweise von 0 auf 60 km/h in nur 5,5 Sekunden und ist bis zu 120 km/h schnell. Im Heck arbeitet ein 30 kW starker Permanentmagnetmotor, der konzeptbedingt bereits aus dem Stand kraftvoll antritt. Zum zügigen Überholen gibt’s eine Boost-Tatse, die kurzfristig 7 PS Zusatzschub aktiviert.

Ladevorgang und Reichweite
Die Kraft liefert eine Lithium-Ionen-Batterie mit 16,5 kWh elektrischer Energie. Sie lässt sich an einer konventionellen 220-Volt-Steckdose aufladen. Die Ladevorrichtung sitzt in der dritten Bremsleuchte hinter dem Logo. Eine Vollladung soll für eine Reichweite von 135 Kilometer sorgen. Die Schnellladung von 0 auf 80 Prozent dauert nur 45 Minuten.

E-Studie
© United Pictures

Innenraum
Besonders stolz sind die Designer auf das Cockpit. So fließt die tridion-Sicherheitszelle von außen kommend hinter den Überrollbügeln nach vorne bis zum Cockpit und bildet den Mitteltunnel. Die Ledersitze sind in One-Shell-Bauweise ausgeführt und haben Löcher, durch die das Regenwasser nach unten fließen kann. Der Lufteinlass im Wind-abweiser endet im zentralen Ausströmer in der Mittelkonsole und sorgt auf Wunsch für (noch) mehr Frischluftgefühl im Innenraum.

Die "Kommandozentrale" des forspeed soll an ein Flugzeug erinnern: Fahrer und Copilot nehmen Platz vor zwei runden, turbinenähnlichen „Cockpits“. Während der Fahrer den Tacho im Blick hat, ist der Beifahrer für Kommunikation und Navigation zuständig: In seinem Cockpit ist ein Smartphone untergebracht. Dieses lässt um bis zu 90 Grad drehen und zum Fahrer schwenken, damit dieser beispielsweise einen Blick auf die Anzeige des Navigationssystems werfen kann.

Bilder: (c) United Pictures

Bilder vom Genfer Autosalon Teil 1

Alfa sorgt mit dem bildhübschen 4C für Furore. 2012...

...soll der 200 PS-Flitzer in Serie gehen.

Beim Aston Martin Virage werkt ein knapp 500 PS starker V12 unter der Haube.

Audi zeigt mit dem A3 concept einen Ausblick auf die kommende Generation des Premium-Kompakten.

Chevrolet schiffte das stärkste Stück seines Camero nach Genf.

Mit dem Metropolis zelebriert Citroen die Rückkehr der Götten. Das 5,3 Meter Schiff wird von einem Plug-in-Hybrid befeuert.

Der Ferrari FF ist der Nachfolger des 612 Scaglietti. Erstmals kommt bei den Italienern Allradantrieb zum Einsatz.

Unter der schlanken Haube arbeitet ein 660 PS starker V12. Im...

... variablen (!) Kofferraum finden bis zu 800 Liter Platz.

Zagato wandelt den Fiat 500 in ein rassiges Coupé um.

Jaguar legt nach: Der XKR S leistet mit 550 PS um fast 40 Pferdestärken mehr als der "normale" XKR.

Bei Kia stehen zwei neue Kleine im Mittelpunkt. Neben dem Rio...

...wird auch die Neuauflage des Picanto gezeigt.

Koenigsegg rüstet den Agera auf. Statt 923 PS leistet das Topmodell "R" 1.150 PS und wird so zum Veyron-Jäger.

Mit dem 700 PS starken Murcielago-Nachfolger Aventador zeigt Lamborghini eindeutig das Highlight der gesamten Automesse.

Doch das Maserati Gran Cabrio S ist mit seinem 450 PS V8 nicht minder attraktiv.

Brabus motzt den Mercedes SLS AMG von 571 auf 700 PS auf.

Mini zeigt mit dem Rocketman einen echten Mini-Mini. Der Flitzer ist nur 3,42 Meter lang und will zurück zu den Wurzeln.

Die Elekro-Studie Esflow von Nissan wirkt in der Seitenansicht besonders gut gelungen.

Porsches Panamera S Hybrid leistet 380 PS, soll aber nur 6,8 Liter auf 100 km verbrauchen - Rekordwert in der Luxusklasse.

Rolls-Royce geht mit der Studie EX102 noch einen Schritt weiter. Der 2,7 Tonner wird rein elektrisch betrieben. Serienversion ausgeschlossen.

Tiguan auf spanisch. Seat zeigt mit dem IBX wie ein SUV der VW-Tochter aussehen könnte.

Der Smart forspeed sieht ohne Dach zwar futuristisch aus, gibt aber dennoch einen Ausblick auf die nächste Generation.

Subaru schlägt neue Design-Wege ein. So scharf sieht die kommende Version des Impreza aus. Boxer- und Allrad sind obligatorisch.

Hier steht der potenzielle Celica-Nachfolger. Ab 2012 wird Toyota die Studie FT-86 II in Serie schicken. Im...

...selben Jahr geht auch die Hybridversion HSD des Kleinwagen Yaris an den Start.

Etwas länger wird man auf den neuen VW Bulli warten müssen. Falls es eine Serienversion geben wird, dürfte diese frühestens 2014 an den Start gehen.

Für Cabrio-Fans gibt es bessere Neuigkeiten. Denn der offene Golf kommt pünktlich zur heurigen Open-Air-Saison auf den Markt. Der...

...Verkauf startet noch im März. Ausgeliefert wird der designierte Bestseller ab Juni.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.