So sauber ist der Toyota Mirai

Grüner geht´s nicht

So sauber ist der Toyota Mirai

Japaner bieten verbrauchärmstes Serien-Brennstoffzellenauto an.

Gute Neuigkeiten für Toyota und sein "Prestige-Produkt" Mirai : Laut einer offiziellen Messung verbraucht das erste Serien-Brennstoffzellenfahrzeug der Marke kombiniert lediglich 0,76 kg Wasserstoff auf 100 Kilometern. Dabei stößt der Öko-Pionier weder CO2 noch andere Schadstoffe aus. Die Treibstoffkosten liegen – trotz der nach wie vor weltweit mäßigen Infrastruktur (in Österreich gibt es nur 2 öffentliche Wasserstofftankstellen) - mit 7,22 Euro/100km auf relativ niedrigem Niveau. Angetrieben wird die Europa-Version des Mirai von einem 154 PS starken Elektromotor. Er bezieht seine Energie aus der Brennstoffzelle, die direkt an Bord den Wasserstoff in der Reaktion mit Luftsauerstoff zu Strom umwandelt. Die 4,89 Meter lange Mittelklasse Limousine erzielt so, mit fünf Kilo Tankinhalt, eine Reichweite von über 650 Kilometern und ist zudem mit einem Fahrgeräusch von 69 dB sehr leise unterwegs. Eine Tankfüllung dauert mit rund drei Minuten nicht länger, als bei einem Diesel oder Benziner.

Diashow: Fotos vom sauberen Toyota Mirai

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Toyota Mirai
Toyota Mirai

Toyota macht ernst und bringt mit dem Mirai sein erstes serienmäßiges Brennstoffzellenauto auf die Straße.

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Toyota Mirai
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Der Preis in Japan beträgt dank Förderungen rund 7,2 Millionen Yen (49.500 Euro). Hierzulande werden wohl 79.000 Euro fällig.

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Toyota Mirai
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Die 4,81 Meter lange Limousine mit einem 154 PS starken Elektro-Motor hat dem Unternehmen zufolge eine Reichweite von rund 500 km.

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Toyota Mirai
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Brennstoffzellen erzeugen Strom, indem sie Wasserstoff mit Sauerstoff reagieren lassen. Als Abgas entweicht...

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Toyota Mirai
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...Wasserdampf statt des klimaschädlichen Kohlendioxids, das die Verbrennungsmotoren produzieren.

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Toyota Mirai
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Der Tankvorgang dauert nur drei Minuten und somit nicht länger wie bei einem herkömmlichen Benzin- oder Dieselfahrzeug.

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Toyota Mirai
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Beim Fahren müssen keinerlei Abstriche gemacht werden. Der Mirai fährt sich wie ein herkömmliches Elektroauto mit automatisiertem Getriebe.

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Toyota Mirai
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Und auch das Cockpit wirkt weniger futuristisch als es die innovative Technologie vermuten lassen würde.

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Toyota Mirai
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Wer schon einmal in einem Prius gesessen hat, findet sich auch im Mirai auf Anhieb zurecht.

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Toyota Mirai
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Diverse Anzeigen weisen auf den Verbrauch und die verbleibende Reichweite hin.

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Toyota Mirai
Toyota Mirai

Die Front ist eindeutig die Schokoladenseite des Mirai.

Ausstattung
Das alternativ angetriebene Fahrzeug trumpft mit einer umfangreichen Serienausstattung auf. Dazu gehören ein JBL Sound-System mit elf Lautsprechern und das sprachgesteuerte Navigationssystem Toyota Touch2 & Go plus. Für die Straßenausleuchtung in der Nacht sorgen Bi-LED-Scheinwerfer, zwischen Abblend- und Fernlicht wechselt die Limousine automatisch. Beheizbar sind Lederlenkrad, Außenspiegel, die vorderen – aber auch die beiden Rücksitze. Die Vordersitze sind elektrisch verstellbar. Fahrersitz und Lenkrad mit Memory Funktion fahren automatisch zurück, sodass man bequem ein- und aussteigen kann. Fahrassistenzsysteme wie Toter-Winkel-Warner, ein Rückfahr- und ein Spurhalteassistent sind ebenfalls mit an Bord. Eine radarbasierte adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und das Pre-Crash System runden das Sicherheitspaket ab.

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Verfügbarkeit
Der Mirai feierte seine Europa-Premiere auf dem Genfer Autosalon im März 2015. Im Oktober beginnt die Auslieferung der ersten Fahrzeuge in Deutschland, Dänemark und England. In Österreich wird der Mirai aus aktueller Sicht 2016 erhältlich sein. Leider ist diese geballte Ladung an Technologie nicht ganz billig. Hierzulande wird das Brennstoffzellenauto wohl über 80.000 Euro kosten. Damit kommt er nur für äußerst solvente Kunden mit grünem Daumen in Frage. Zumindest soll bis 2020 das Wasserstoff-Tankstellennetz deutlich ausgebaut werden. In allen Bundesländern soll es dann zumindest eine dieser Tankstellen geben. Aktuell findet man sie nur in Wien und in Tirol.

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