So sieht der völlig neue Kia Sportage aus

Exterieur- und Interieur-Fotos

So sieht der völlig neue Kia Sportage aus

Das komplett neu gestaltete Kompakt-SUV basiert wieder auf dem Tucson der Konzernmutter Hyundai. 

Bei  Hyundai  und Tochtermarke  Kia  scheint klar geregelt, welche Marke ein Modell, das auf einer neuen Plattform basiert, zuerst zeigen darf. Zuletzt hatte hier die Konzernmutter stets die Nase vorn. Als Beispiel seien etwa die Elektro-Crossover  Ioniq 5  (Hyundai) und  EV6  (Kia) zu nennen. Und bei den Kompakt-SUVs sieht es genauso aus. Während der  völlig neue Tucson  bereits seit Anfang des Jahres im Handel ist, hat Kia erst Ende Mai  erste Teaser-Fotos vom neuen Sportage  veröffentlicht. Obwohl die Weltpremiere erst im Herbst erfolgt, hat Kia nun erste Fotos von Exterieur und Cockpit nachgereicht. Dabei zeigt sich, dass der Sportage und der Tucson jeweils auf ein eigenständiges Design setzen. Unter den deutlich unterschiedlichen Blechkleidern kommt - wie bei den neuen Stromern - aber auch hier die identische Technik zum Einsatz.

Bestseller erfindet sich neu

Der  (noch) aktuelle Sportage  ist für Kia extrem wichtig. In Europa zählt das Kompakt-SUV zu den meistverkauften Modellen der Marke. Dennoch setzen die Koreaner bei der völlig neuen, fünften Generation auf ein radikal neues Erscheinungsbild. Auf den ersten offiziellen Fotos ist zu sehen, dass beim Sportage kein Stein auf dem anderen bleibt. Größentechnisch bleibt er jedoch weiterhin zwischen  Xceed  und  Sorento  eingegliedert.

© Kia
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Design

Der Coupé-hafte Dachverlauf und die nach hinten ansteigende Fensterlinie erinnern stark an den EV6. Der Sportage baut jedoch etwas höher. Die hinteren Radhäuser sind weit ausgestellt, was für eine muskulöse Schulterpartie sorgt. Zu den SUV-Attributen zählen neben der erhöhten Bodenfreiheit auch ein angedeuteter Unterfahrschutz (vorne und hinten) sowie große Räder. Das sichelförmige LED-Tagfahrlicht und die spitz zulaufende, rundliche Frontpartie erinnern etwas an den facegelifteten Mitsubishi  Eclipse Cross . Hinten setzen die Designer auf einen markanten Dachkantenspoiler, seitliche Luftleitelemente sowie weit in die Seite reichende Rückleuchten, die mittels LED-Leuchtenband miteinander verbunden sind.

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Modernes Cockpit

Einen ersten Blick ins Interieur gewährt Kia ebenfalls bereits. Und auch hier nimmt sich der Sportage den EV 6 zum Vorbild, geht aber sogar noch einen Schritt weiter. Denn auf dem Armaturenbrett ist ein extrem breites, leicht gebogenes Display installiert. Hinter der nahtlosen Einfassungen verbergen sich zwei Bildschirme – ein digitales Kombiinstrument und ein Touchscreen für das Infotainment- und Navigatisonssystem.

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Darüber hinaus sticht die ungewöhnlich geformte Lüftungsdüse auf der Beifahrerseite ins Auge. Die ergonomisch gestaltete Mittelkonsole wirkt ebenfalls sehr modern. Und dass die Innendesigner auch an den praktischen Nutzwert gedacht haben, beweisen u.a. die Kleiderhaken, die hinten in die Kopfstützen der Vordersitze integriert sind. Technische Details nennen die Koreaner noch nicht. Doch beim Blick auf den Tucson ist klar, dass auch der Sportage voll vernetzt und immer online sein wird. Auch bei den Assistenzsystemen kann das SUV aus dem Vollen des Konzernregals schöpfen.

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Antriebe vom Tucson

Obwohl sich Kia bei den Abmessungen und der Technik noch bedeckt hält, können sich Interessenten diesbezüglich am noch taufrischen Tucson orientieren. Das Schwestermodell ist 4,50 Meter lang und mit einer breiten Motorenpalette erhältlich. Die Kunden haben auch die Wahl zwischen Front- und Heckantrieb. Als Diesel steht ein 136 PS starker 1,6 Liter Vierzylinder mit Mildhybridtechnik (48 Volt) zur Wahl, der Turbobenziner (1.6 T-GDI) bringt es auf 150 PS. Darüber hinaus gibt es noch einen Vollhybrid mit 230 PS und einen Plug-in-Hybrid mit 265 PS. Als Getriebe ist je nach Motorisierung eine 6-Gang-Handschaltung, eine 6-Gang-Automatik oder ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbaut.

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Zeitplan

Mit den ersten Fotos hat Kia die Optik und das Cockpit des völlig neuen Sportage offiziell enthüllt. Die Weltpremiere erfolgt im September 2021 – wahrscheinlich auf der  IAA in München . Bis dahin werden die Koreaner ihre Markenfans und potenzielle Kunden sicher noch mit weiteren offiziellen Daten bei Laune halten.

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