So viele Elektroautos gibt es in Österreich

Aktuelle Zahlen sind da

So viele Elektroautos gibt es in Österreich

Der Zuwachs bei den Stromern ist hoch, das Ausgangsniveau jedoch äußerst gering.

In Österreich kommen immer mehr  Elektroautos  auf den Markt. Entsprechend wachsen muss auch das  Ladestationsnetz . Im EU-Vergleich ist Österreich hier - relativ - gut unterwegs. Mit 96 E-Tankstellen pro 100.000 Einwohner liegt die Alpenrepublik "deutlich über dem EU-Schnitt", der bei nur 57 hält, wie der heimische E-Mobilitätsdienstleister Smatrics am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der öffentlichen Landestationen habe sich hierzulande seit 2019 verdoppelt.

So viele E-Autos gibt es in Österreich

Bis Ende Mai wurden heuer in Österreich laut der Statistik Austria 11.700 Elektroautos neu zugelassen - die meisten davon von Firmenkunden. Der  rasante Zuwachs  von 215 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erklärt sich freilich auch mit dem extrem niedrigen Ausgangsniveau. Vorerst entfällt nur ein verschwindend geringer Anteil des Fahrzeugbestandes in Österreich auf E-Autos. Per Ende 2020 waren in Österreich den Statistikern zufolge 44.507 Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb zugelassen. Zählt man die 11.700 von heuer dazu, kommt man auf 56.207 Stromer. Der Anteil am Gesamt-Pkw-Bestand liegt damit gerade einmal bei rund 1 Prozent. 

Ausbau der Ladeinfrastruktur

Förderungen seien ein wichtiger Hebel, um den Umstieg auf Elektromobilität voranzutreiben, so Smatrics. Der  E-Mobilitätsbonus der Regierung  zeige Wirkung. Der nächste logische Schritt sei es, möglichst viele Unternehmensstandorte und  Privathaushalte mit Ladekapazitäten auszustatten . Der international tätige E-Mobilitätsdienstleister Smatrics setzt seinen Geschäftsschwerpunkt auf Infrastruktur, Service und IT. Smatrics EnBW, ein gemeinsames Tochterunternehmen der deutschen EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der Smatrics GmbH & Co. KG, besitzt laut Eigenangaben das größte österreichweite Ladenetz mit 500 Ladepunkten an 250 Ladestandorten - davon rund 250 Schnellladepunkte an etwa 100 Schnellladestandorten - entlang von Autobahnen sowie in und um Ballungszentren.

Dieses Netz werde das Gemeinschaftsunternehmen mit weiteren Ladestandorten mit Leistungen bis zu 300 kW ausbauen. Das erlaube je nach E-Auto Ladezeiten von weniger als fünf Minuten für 100 km Reichweite. Der Strom an den Ladepunkten von Smatrics EnBW komme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die Muttergesellschaft Smatrics ist der technische Dienstleister für das Joint Venture.