Start-up darf Robo-Autos ohne Fahrer testen

In Kalifornien

Start-up darf Robo-Autos ohne Fahrer testen

Firma "Nuro" erhielt für ihre autonomen Lieferfahrzeuge zweite Zulassung nach Waymo.

Das US-Start-up Nuro darf seine vollautomatischen Lieferfahrzeuge ohne Sicherheitsfahrer im Silicon Valley testen. Es ist erst der zweite Anbieter mit einer entsprechenden Erlaubnis der kalifornischen Verkehrsbehörde nach der Google-Schwesterfirma  Waymo . Die kompakten Lieferfahrzeuge von Nuro haben auch gar keinen Sitz für einen Menschen am Steuer. Der ganze freie Platz wird von Laderaum ausgefüllt, der über Klappen an der Seite zugänglich ist.
 
 

Nachfrage steige wegen Corona

"Die Covid-19-Pandemie hat den öffentlichen Bedarf an kontaktlosen Lieferdiensten verstärkt", betonte Nuro in einem Blogeintrag. Die Tests mit zunächst kostenlosen Lieferungen in der Google-Heimatstadt Mountain View und ihrer Umgebung werden allerdings erst nach dem Ende der aktuellen Ausgangsbeschränkungen in Kalifornien beginnen können. Als nächsten Schritt will die Firma eine Erlaubnis für den gesamten Bundesstaat beantragen.
 
 

Reine Lieferfahrzeuge

Die Nuro-Lieferfahrzeuge mit dem Namen R2 können eine Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunden erreichen und in ihrem gut 630 Liter großen Laderaum bis zu 190 Kilogramm Fracht transportieren. Das Design wirkt ziemlich putzig, was wohl für zusätzliches Vertrauen sorgen soll. Denn autonom fahrende Autos, die aggressiv aussehen, dürften bei den Kunden eher weniger gut ankommen.
 
 

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