Suzuki Jimny im Brabus-Look sorgt für  Furore

Luxus-Optik für schmalen Geldbeutel

Suzuki Jimny im Brabus-Look sorgt für Furore

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Der Mini-Offroader steht seinen über einer halben Million Euro teuren Vorbilder (G800) optisch um nichts nach. 

Die von  Brabus  getunten G-Klasse-Modelle  mit bis zu 900 PS starkem Motor  und Preisen  jenseits der 500.000 Euro  genießen nicht nur bei Tuning-Fans Kultstatus. Leisten können sich diese bärenstarken Luxus-Offroader aber nur Superreiche. Doch nun scheint es eine günstigere Alternative zu geben. In London wurde nämlich ein umgebauter Suzuki Jimny entdeckt, der seinen sündteuren Vorbildern optisch um nichts nachsteht.

Der japanische Mini-Offroader, der  aufgrund der strengen CO2-Vorgaben  bei uns aktuell nur als Fiskal-Version für gewerbliche Nutzer erhältlich ist, ähnelt der (deutlich größeren)  G-Klasse  an sich schon sehr stark. Kein Wunder, dass gleich mehrere Tuner Karosserie-Kits anbieten, die ihn zumindest  optisch in einen Mercedes verwandeln . Doch einen Brabus-Umbau gab es bisher noch nicht. Doch wie nun ein vom Youtuber TheTFJJ veröffentlichtes Video zeigt, hat sich das geändert.

© YouTube TheTFJJ
Suzuki Jimny im Brabus-Look sorgt für  Furore
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Design

Auf den ersten Blick sieht der umgebaute Jimny tatsächlich wie ein Klon des Brabus 800 G63 aus. Neben dem typischen Widebody-Kit verfügt er auch über Brabus-Logos und die V8 Brabus-800-Schriftzüge. Darüber hinaus machen die Edelstahltrittbretter, die großen Räder und die Sidepipes ordentlich einen auf Dicke Hose. Unter der Haube schlummert hier jedoch kein bärenstarker Achtzylinder sondern ein herkömmlicher Vierzylinder. Dem martialischem und durchaus glaubhaften Auftritt schadet das jedoch nicht.

© YouTube TheTFJJ
Suzuki Jimny im Brabus-Look sorgt für  Furore
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Innenraum

Neben hoher Leistung und brachialer Optik ist Brabus auch für seine besonders edlen Innenräume bekannt. Diesbezüglich möchte der Möchtegern-Luxus-Offroader ebenfalls nicht nachstehen. Das in schwarz-orange ausstaffierte Interieur wirkt auf den ersten Blick hochwertig und penibel verarbeitet. Am zweifarbigen Lenkrad prangt genau wie an den Kopfstützen das Brabus-Logo. Darüber hinaus sind die runden Lüftungsdüsen wie beim teuren Vorbild beleuchtet. Die mit Leder bezogenen Sitze und Türverkleidungen weisen eine Steppung im  Bentley -Style auf. Der mit LEDs beleuchtete Dachhimmel im Sternenlook könnte wiederum direkt aus einem Rolls Royce stammen.

 
 

Fazit

Ohne dem eklatanten Größenunterschied könnte man diesen  Suzuki  Jimny auf den ersten Blick tatsächlich für einen Brabus 800 G63 halten. Selbst im Innenraum vermittelt der Bonsai-Kraxler einen extrem hochwertigen Eindruck. Im Vergleich zum Original geht er dennoch als echtes Schnäppchen durch. Laut dem YouTuber soll der Brabus-Klon „nur“ 40.000 Pfund (rund 46.800 Euro) kosten. Für einen Jimny ist das zwar viel Geld, doch bei Brabus muss diese Summe alleine für einen umgestalteten Innenraum auf den Tisch legen.
  

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