Usain Bolt testete Ferraris in Maranello

Speed-Giganten

Usain Bolt testete Ferraris in Maranello

Schnellster Mensch der Welt traf auf zwei schnelle "Rennpferde". Mit Fotos und Video.

Besser hätte die Inszenierung nicht sein können: Der jamaikanische Ausnahme-Sprinter Usain Bolt (Weltmeister, Olympiasieger, Weltrekordhalter) durfte nun am Ferrari-Firmensitz in Maranello die beiden Highlights der aktuellen Prokduktpalette der Italiener testen. So stand neben dem 620 PS starken 599 GTB Fiorano auch der brandneue F458 Italia mit 570 PS für eine schnelle Ausfahrt auf der hauseigenen Rennstrecke in Fiorano bereit.

Diashow: Usain Bolt bei Ferrari

Usain Bolt bei Ferrari

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    Speed-Junky
    Und Bolt, der auch außerhalb der Leichtathletik-Arena als Speed-Freak (und Autonarr) bekannt ist, ließ sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen. Nach einigen Eingewöhnungsrunden auf dem Beifahrersitz neben Ferrari-Tespilot Dario Benuzzi, jagte er beide Boliden selbst ordentlich um den Kurs. Nach der Fahrt mit dem F458 sagte der überglückliche Bold, dass er davon gar nicht genug bekommen könne. "Schade, dass der Tag so schnell vorbei ist". Wie ein kleines Kind habe er sich gefreut, fügte Bolt abschließend hinzu.

    Video "Bolt@Maranello":

    Schlechter Zeitpunkt?
    In Maranello war an diesem Montag (15. November) die Stimmung jedoch nicht so gut. Schließlich hat Ferraris Formel 1-Pilot Fernando Alonso am Tag zuvor die Weltmeisterschaft gegen Sebastian Vettel verloren.

    Fußball-Fan
    Am Tag vor den Testfahrten sah sich  Bolt noch das Derby zwischen Inter Mailand und AC Milan an, schließlich ist er ein guter Freund des Inter-Stars Samuel Eto´o, der bekanntlich auch auf schnelle Autos abfährt .

    Daten zum F599 GTB
    Der  F599 GTB Fiorano zählt mit seinem 6.0 l V12 mit einer Leistung von 620 PS zu den schnellsten Seriensportlern der Welt. Der Bolide sprintet in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitze von über 330 km/h.

    Daten F458 Italia
    Der 4,5 Liter V8 im Heck mobilisiert 570 springende Pferde und lässt ein Drehmoment von 540 Nm auf die Hinterräder. So gerüstet sprintet der Renner in atemberaubenden 3,4 Sekunden auf Tempo 100 und muss sich erst bei einer Spitze von 325 km/h geschlagen geben.