VW bringt den Beetle Dune in Serie

"Offroad-Käfer"

VW bringt den Beetle Dune in Serie

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Entscheidung ist gefallen: Die Outdoor-Version kommt auf die Straße.

Die positive Resonanz auf das Konzept des Beetle Dune , das Anfang des Jahres bei der Detroit Autoshow präsentiert wurde, war so durchschlagend, dass sich VW nun entschlossen hat, den Softroader auf die Straße zu bringen. Ein wenig muss man sich aber noch gedulden: Mit der Serienfertigung ist erst in eineinhalb Jahren zu rechnen. Auf den Straßen wird man den „Offroad-Käfer“ der Neuzeit also erst Anfang 2016 sehen.

VW bringt den Beetle Dune in Serie
© Volkswagen

Als Dune kommt der neue Beetle deutlich rustikaler daher.

Aufwendige Tests
Zahlreiche Modifikationen gegenüber des herkömmlichen Beetle erfordern ein intensives Testprogramm. So wurde das Fahrwerk um fünf Zentimeter erhöht, die Radkästen verbreitert, das Design der Lichter verändert. Auch innen kommt der Dune auf weiten Strecken neu daher. Allrad wird es keinen geben, dafür aber einen 250-PS-Topmotor. Damit die Kraft dennoch auf die Straße kommt, wird die - aus dem Golf GTI bekannte-  elektronische Differenzialsperre XDS serienmäßig mit an Bord sein. In der Studie war, wie berichtet, ein 210 PS starke 2.0l-Turbo-Benziner verbaut. Dieser beschleunigt den „Offroad-Käfer“ in Kombination mit einem 6-Gang-DSG in 7,3 Sekunden auf 100 km/h. Bei Bedarf sind 227 km/h als Höchstgeschwindigkeit machbar.

VW bringt den Beetle Dune in Serie
© Volkswagen

Im Innenraum markiert ein modernes Infotainment-System das Highlight.

Innovative Features
Wieviel der Beetle Dune letztendlich kosten wird, steht noch nicht fest. Mit einem Outdoor-Aufschlag von rund 3.000 Euro wird man aufgrund der zusätzlichen Anbauteile, den großen Felgen und der guten Serienausstattung jedoch rechnen müssen. In der Studie war als absolutes Highlight ein Infotainmentsystem als digitales Interface mit einem hochauflösenden 7,7-Zoll-Touchscreen verbaut. Zentrales Software-Element des Interface ist die App „Volkswagen Sideways“ – ein Programm, das proaktiv „Points of Interests“ (POI) in die Navigation einbindet. Dabei wird zum Beispiel im Touchscreen nicht nur angezeigt, ob und welche Restaurants sich gerade in der Nähe befinden, sondern auch, ob dort Freunde sind. Auf Wunsch führt das Navi den/die Fahrer/in und den Dune direkt dorthin.

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Fotos vom Test des VW Beetle

Der Beetle heißt nicht mehr "new" - ist aber trotzdem neu.

Die zweite Auflage des Kult-Mobils ist wesentlich dynamischer.

In der Seitenansicht sind Anleihen zum Original erkennbar.

Die 17-Zoll-leichtmetallfelgen passen perfekt.

Das interieur ist für VW untypisch eigenständig, bleibt aber dennoch hervorragend bedienbar.

In den Kofferraum passen 310 bis 905 Liter. Die große Klappe erleichtert das Beladen.

Fotos vom "neuen" neuen Beetle Cabrio

Vorne fallen vor allem die runden Scheinwerfer, der Lufteintritt unterhalb des Stoßfängers und der flache Verlauf der Haubenunterkante auf.

Die steiler stehende Windschutzscheibe in Verbindung mit der flacheren Dachkontur ähnelt nun stärker der Silhouette des ersten Käfer Cabriolets.

Eine umlaufende Chromleiste betont die Trennung von Stahl und Stoff.

Für die Sicherheit im Falle eines Überschlags ist ein aktives Überrollschutzsystem mit an Bord, das aus zwei ausfahrbaren Modulen, die hinter den Sitzlehnen der Rückbank im Fahrzeug verdeckt angebracht sind, besteht.