VW-Konzernabend auf dem Genfer Autosalon

Produktfeuerwerk

VW-Konzernabend auf dem Genfer Autosalon

Neben der Kernmarke standen auch Audi, Bentley, Seat und Co. im Mittelpunkt.

Europas größter Autobauer hielt am gestrigen Montag seinen traditionellen "VW-Konzernabend" vor Eröffnung des Genfer Autosalons 2013 ab. Die große Automesse in der Schweiz geht heuer bereits zum 83. Mal über die Bühne und ist in diesem Jahr neben der IAA in Frankfurt (September) der wichtigste Branchentreff Europas. Am 5. und 6. März sind Fachbesucher und Medienvertreter an der Reihe. Vom 7. bis 17. März ist die Messe dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Neuheiten von allen Marken
Bei der Präsentation waren natürlich alle Konzernmarken vertreten. VW zeigte etwa den neuen Golf VII GTI , GTD und Variant, den Cross Up sowie das 1-Liter-Auto XL1 . Bei Audi drehte sich alles um den S3 Sportback , den Q3 RS , den RS6 Avant und dem A3 e-Tron . Skoda trumpfte mit dem neuen Octavia Combi auf. Bei Seat stand der neue Leon SC (Dreitürer) im Mittelpunkt. Bentley stellte den neuen Flying Spur vor und Lamborghini trumpfte mit dem 750 PS-starken, streng limitierten und brachialen  Veneno zum 50-jährigen Firmenjubiläum auf. Porsche stellte den neuen 911 GT3 mit 475 PS und Allradlenkung vor:

Diashow: Genf 2013: Fotos vom VW-Konzernabend

Mit dem XL1 (Diesel-Hybrid) hat VW das 1-Liter-Auto verwirklicht - Normberbrauch: 0,9 Liter/100km. Leistbarer dürften...

...jedoch eher Neuheiten wie der neue Golf VII Variant (Kofferraumvolumen: 605 bis 1.620 Liter),...

...der neue Golf VII GTI (220 oder 230 PS), sowie...

...der brandneue Cross UP (ohne Allrad) sein.

Der neue RS6 Avant leistet brachiale 560 PS.

Mit 310 PS steht der neue Q3 RS ebenfalls hervorragend im Futter. Gleiches gilt...

...für den neuen S3 Sportback mit 300 PS.

Seat zeigt die dreitürige Version des neuen Leon. Diese hört auf den Beinamen "SC".

Der neue Octavia Combi setzt beim Platzangebot und Kofferraumvolumen (über 1.700 Liter) neue Klassenmaßstäbe.

Der 750 PS starke Veneno basiert auf dem Aventador, soll aber nur vier Mal gebaut werden. Es ist der strärkste Serien-Lambo aller Zeiten. Die Optik ist schlichtweg brachial.

Der neue Bentley Flying Spur hat beim Gewicht abgespeckt und bei der Leistung auf 625 PS zugelegt.

Mit 475 PS und Allradlenkung ist der 911 GT3 der derzeit schnellste und stärkste 11er der aktuellen Baureihe.

Die italienische Designschmiede Giugiaro gehört auch zum VW-Konzern. Mit dem Parcour XGT Coupé Concept stellte das Team eine wunderschöne Studie auf die Räder.

VW Nutzfahrzeugt stellten mit dem e-Co-Motion Van einen "Bulli" mit E-Antrieb vor. Dieser soll hauptsächlich innerstädtische Firmen ansprechen.

Alle Neuheiten im großen Special
Informationen aller Marken und deren Neuvorstellungen des Genfer Autosalons 2013 finden Sie auf unserer großen Special-Seite. Diese wird laufend aktualisiert, wodurch Sie kein neues Modell verpassen:

Lamborghini Veneno

Diashow: Fotos vom Lamborghini Veneno

Das neue Flaggschiff ist nach dem stärksten und aggressivsten Kampfstier Spaniens benannt. Und der Über-Lambo macht seinem Namen alle Ehre.

Die Frontpartie wirkt schon fast furchteinflößend. Die riesigen Lufteinlässe und die schmalen Scheinwerfer lassen den Lambo insektenhaft wirken.

Seitlich gibt es extrem breite Schweller und große Kühlluftöffnungen vor den hinteren Radhäusern.

Ein riesiger Flügel, eine mächtige Auspuffanglage und markante LED-Rückleuchten sorgen für den passenden Abgang.

Der 750 PS starke, allradgetriebene Kampfstier katapultiert sich in 2,8 Sekunden auf Tempo 100, erst bei 355 km/h ist die Fahnenstange erreicht.

Cockpit, Dachhimmel und Teile der Sitze sind mit sogenannter "CarbonSkin" bezogen. Gelbe Instrumente, rote Kontrastnähte und eine Mittelkonsole die an einen Düsenjet erinnert, setzen weiter Akzente.

Golf VII GTI

Diashow: Fotos vom neuen VW Golf VII GTI

Optisch ist der GTI am typischen rotem Rahmen im vorderen Grill, der sich nun bis in die Scheinwerfer zieht, diversen Schriftzügen, modifizierten Schürzen, größeren Lufteinlässen,...

...einem markanten Dachkantenspoiler sowie einer Sportauspuffanlage zu erkennen.

Der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder leistet in der Standardausführung 220 PS. Wichtiger: Das...

...Drehmoment steigt von 280 auf satte 350 Nm. Inklusive Performance-Paket steigt die Leistung um...

...weitere 10 auf 230 PS. Außerdem sind hier ein Sperrdifferenzial und größere Bremsen mit an Bord.

Innen sorgen ebenfalls bekannte Details für den speziellen Look. Hier stechen vor allem die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster ins Auge. Optional können sie auch mit Leder bezogen werden.

Audi Q3 RS

Diashow: Fotos vom Audi RS Q3 (2013)

Der RS Q3 kommt zwar nicht prollig rüber, ist aber dennoch auf den ersten Blick als Sportausgabe erkennbar. Dazu tragen vor allem diverse RS-spezifische Designdetails bei.

Dazu zählen u.a. Karosserie-Applikationen, eine Dachreling in mattem Aluminium, seitliche Einstiegs- und Türaufsatzleisten, der schwarze Kühlergrill mit Wabenstruktur, ein modifizierter Frontstoßfänger,...

...ein quattro-Schriftzug im vorderen Lufteinlass, matt-silberne Spiegelabdeckungen, ein Dachkantenspoiler, ein Heckstoßfänger mit

Im Innenraum setzt sich die sportliche Linie des Außendesigns fort: Highlights sind das RS-Kombiinstrument, das abgeflachte Multifunktions-Sportlenkrad, mit schwarzem Alcantara/Leder bezogene Sportsitze, die Alu-Pedalerie sowie der schwarze Dachhimmel.

Auf das Platzangebot hat die Leistungskur keinerlei Auswirkungen.

Im Top-Modell leistet ein turboaufgeladene Fünfzylinder-Direkteinspritzer satte 310 PS und quält die Kurbelwelle mit einem maximalen Drehmoment von 420 Nm.

Der RS Q3 katapultiert sich in 5,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch abgeregelten 250 km/h.

Beim RS Q3 müssen Käufer besonders tief in die Tasche greifen. Los geht es ab 65.750 Euro. Mit ein paar netten Extras lässt sich diese stolze Summe noch weiter in die Höhe treiben.

Seat Leon SC

Diashow: Fotos vom Seat Leon SC (2013)

Die Front und das...

...Heck übernimmt der SC vom fünftürigen Bruder. Hier gibt es keinerlei Unterschiede.

Die sportlichen FR-Versionen sind an größeren Lufteinlässen und...

...am markanten Doppelendrohr zu erkennen.

Der SC ist um rund 4 cm (4,23 m) kürzer als der Fünftürer. Gleichzeitig streckt die eigenständige Fenstergrafik, bei der die untere hintere Ecke weit nach hinten gezogen ist, die Karosserie optisch.

Das Cockpit wird 1:1 vom Fünftürer übernommen.

Der Einstieg in den Fond gestaltet sich beim Dreitürer natürlich etwas schwerfälliger.

Bentley Flying Spur

Diashow: Fotos vom Bentley Flying Spur II (2013)

Am Grundlayout haben die Designer zwar festgehalten, dennoch kommt der Flying Spur nun deutlich sportlicher daher. Die Limousine wirkt breiter und tiefer.

Hinten stechen die neuen Rückleuchten ins Auge. Diese sind nun horizontal angeordnet und äußerst schlank gezeichnet.

Vorne stemmt sich der große Chromgrill nun noch steiler gegen den Fahrtwind. Am auffälligsten sind jedoch die neuen LED-Scheinwerfer: Ab sofort...

...sitzen nämlich die größeren Leuchten außen und die kleineren innen.

Als Antrieb kommt die leistungsgesteigerte Version des 6,0-Liter-W12-Bi-Turbo-Motors mit 625 PS und 800 Nm Drehmoment zum Einsatz.

Im Innenraum merkt man dann sofort, wo viele der Tausenden Euro des Anschaffungspreises hingeflossen sind. Hier gibt es Luxus pur.

Auf die Fondpassagiere warten neben Fernsehbildschirmen auch ein Kühlschrank und ein Picknicktisch.

VW XL1

Diashow: Fotos vom VW XL1

Der flache, sportwagenartige Zweisitzer ist unter anderem wegen der Verwendung von Kohlefaser und Aluminium extrem leicht. Konkret bringt er nur 795 kg auf die Waage.

Zudem ist er extrem aerodynamisch. Mit seinem CW-Wert von 0,189 markiert er einen neuen Weltrekord für Serienautos.

Als Antrieb kommt ein Plug-in-Hybrid-System zum Einsatz. Dieses besteht aus einem Zweizylinder-TDI-Motor (48 PS), einer E-Maschine (27 PS), einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und einer Lithium-Ionen-Batterie.

Der Normverbrauch liegt bei unglaublichen 0,9 l/100 km (21g CO2/km). Damit markiert VW das technisch Machbare im Automobilbau neu.

Im Innenraum finden sich VW-Fahrer auf Anhieb zurecht.

Das aufgeräumte Cockpit ist äußerst übersichtlich und wirft keinerlei fragen auf.

Die Passagiere sitzen nebeneinander und extrem flach über dem Boden.