"Zeitmaschine": VW kündigt Wunder-E-Auto Trinity an

Aufladen so schnell wie tanken

"Zeitmaschine": VW kündigt Wunder-E-Auto Trinity an

Neuer Super-Stromer soll beim Laden und der Reichweite Maßstäbe setzen - Angst vor Hyundai?

Mit der Vorstellung des  Ioniq 5 , der ein direkter Konkurrent zum ID.4 ist, dürfte Hyundai bei Volkswagen für mächtig Aufruhr gesorgt haben. Denn das neue Elektroauto-Aushängeschild der Koreaner ist nicht nur günstiger als das Pendant des deutschen Konkurrenten, sondern verfügt dank 800 Volt-Bordnetz auch noch über die deutlich modernere Ladetechnik. Da kann der ebenfalls noch taufrische modulare Elektro-Baukasten (MEB), auf dem auch der ID.3 basiert, nicht mithalten. Das könnte nun ein Grund dafür sein, dass VW die Flucht nach vorne antritt.

 

"Laden so schnell wie tanken“

Anders ist es nicht zu erklären, dass der deutsche Autobauer schon jetzt ein echtes „Wunder-Elektroauto“ ankündigt, das erst 2026 in den Handel kommen soll. Entwickelt wird die Limousine, von der es derzeit nur ein Teaserbild (oben) gibt, unter dem Projektnamen „Trinity“.

Trinity ist so etwas wie der Kristallisationspunkt unserer Strategie Acceleroate, ein Leuchtturmprojekt, unser Software Dream-Car“, sagt VW-Markenchef Ralf Brandstätter. Die neu entwickelte Fahrzeugarchitektur werde Maßstäbe bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit („Laden so schnell wie tanken“) und Digitalisierung setzen. Nähere Informationen zu den technischen Daten gibt es aber noch nicht.

 

"Zeitmaschine"

Neben den erwähnten Highlights soll Trinity noch ein Novum bieten. Laut VW soll die Elektro-Limousine auch das autonome Fahren im Volumensegment für viele Menschen ermöglichen. Zum geplanten Serienstart 2026 werde Trinity bereits das Level 2+ erreichen und technisch bereit für Level 4 sein. „Wir nutzen unsere Skaleneffekte, um autonomes Fahren vielen Menschen verfügbar zu machen und ein lernendes, neuronales Netzwerk aufzubauen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für den kontinuierlichen Datenaustausch unserer Fahrzeugflotte – etwa zur Verkehrslage, Hindernissen oder Unfällen", so Brandstätter. Trinity schenke den Menschen so Zeit und erspare ihnen Stress. „Trinity wird für unsere Kunden also eine Art ‚Zeitmaschine‘“, so der VW-Chef abschließend.

 

Fünf lange Jahre

Bis Trinity auf die Straße rollt vergehen aber noch mindestens fünf Jahre. Mal schauen was sich VW zwischenzeitlich gegen die starke Konkurrenz einfallen lässt. Hyundai und Kia wollen auf ihrer neuen Elektro-Plattform noch in diesem Jahr drei weitere Stromer vorstellen. Und auch sie beherrschen dank 800 Volt-Technik superschnelles Laden.

Noch mehr Infos über VW finden Sie in unserem Marken-Channel.