VW-Skandal: So läuft der Mega-Rückruf

Details stehen fest

VW-Skandal: So läuft der Mega-Rückruf

Jetzt ist endlich bekannt, wann welche Autos in die Werkstatt müssen.

Dem VW -Konzern steht, trotz Entwarnung bei der CO2-Schummelei , eine gigantische Rückrufaktion bevor. Die Motoren mit manipulierten Werten zum Stickoxid-Ausstoß sollen mit Software-Updates und einem kleinen Umbau sauberer werden. Für die USA grübeln Techniker noch, wie sie die strengeren Vorgaben schaffen. So soll der Rückruf in Österreich und Europa aussehen:

2,0-Liter-Motoren
Den meistverkauften Skandalmotor (europaweit 5,2 Millionen Autos) will VW ab Jänner 2016 in den Werkstätten umrüsten. Etwa 30 Minuten soll das Aufspielen einer neuen Software dauern.

1,2-Liter-Motoren
Der Rückruf für die kleinste betroffene Variante (unter anderem im VW Polo) soll zwischen April und Juni 2016 starten. Ein Software-Update reicht laut VW aus - in Europa für 300.000 Autos.

1,6-Liter-Motoren
Hier wird der Eingriff komplizierter, daher soll es erst zwischen Juli und September 2016 losgehen. Zusätzlich zum Software-Update soll ein kleines Gitternetz hinter dem Luftfilter eingebaut werden ( wir berichteten ), um die Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickoxid auf dem Prüfstand einzuhalten. Bis zu eine Stunde soll die Umrüstung dauern. Europaweit sind etwa drei Millionen Autos betroffen.

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