VW verpasst dem Golf ein Facelift

Kompakter Bestseller

VW verpasst dem Golf ein Facelift

Siebte Generation wird jetzt technisch ordentlich aufgerüstet.

Der Golf führt seit über 30 Jahren durchgehend die heimischen Verkaufscharts an. In diesem Jahr adelte VW die Bestseller-Baureihe mit dem GTI Clubsport und Clubsport S zum 40-jährigen GTI-Jubiläum (siehe Diashow unten). Mittlerweile ist aber auch die 2012 präsentierte siebte Generation schon wieder etwas in die Jahre gekommen. Deshalb steht nun wie bei den Plattformbrüdern Skoda Octavia , Seat Leon und Audi A3 , die ebenfalls den modularen Querbaukasten nutzen und bereits heuer überarbeitet wurden, ein Facelift auf dem Programm.

Design

Dieses wird zwar "erst" Mitte November 2016 vorgestellt, einige Infos sind aber bereits durchgesickert. So werden sich die optischen Änderungen in Grenzen halten. Kein Wunder, der Golf steht wie kaum ein anderes Auto für zeitloses Design. Deshalb werden lediglich die Schürzen und Leuchteinheiten modifiziert. Darüber hinaus wird es gegen Aufpreis künftig für alle Varianten die Voll-LED-Scheinwerfer geben, die bisher nur für den e-Golf verfügbar waren.

Innenraum und Technik

Im Innenraum wird sich deutlich mehr tun. Hier werden die großen Navigationssysteme neben Toucheingabe erstmals auch Gestensteuerung unterstützen (wie beim neuen 5er BMW ). Darüber hinaus wird es auf Wunsch das 12,3 Zoll große digitale Kombiinstrument, das im Tiguan und Passat bereits angeboten wird, geben. Bei den Assistenzsystemen wird der Golf ebenfalls nachlegen. Erstmals wird teilautonomes Fahren möglich sein. Beim Leon funktioniert das seit dem Facelift bis 60 km/h, gut möglich, dass es beim Golf über 100 km/h sein werden.

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Antrieb

Die 3- und 4-Zylinder TDI und TSI Motoren der neuesten Generation sind allesamt bereits aus dem aktuellen Golf VII und anderen Konzernmodellen bekannt. Darüber hinaus wird es wieder die Plug-in-Version (GTE) und die reine Elektroversion (e-Golf) geben. Bei Letzterer wird die Normreichweite dank größerer Batterien aber auf 300 km steigen. Neben manuellen Getrieben stehen auch wieder DSG-Getriebe mit sechs oder sieben Stufen zur Wahl. Den Allradantrieb 4Motion bietet VW wieder mit zahlreichen Motorisierungen an. Neben dem Steilheckmodell profitiert auch der Golf Variant (Kombi) von den Neuerungen.

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