Wegen E-Offensive: Audi stampft TT & R8 ein

Dafür kommen 20 Elektroautos

Wegen E-Offensive: Audi stampft TT & R8 ein

Der großen Stromer-Offensive fallen einige aktuelle Modelle zum Opfer. 

Audi  will in den nächsten Jahren deutlich mehr Elektroautos an den Start bringen und so die Rivalen  Mercedes  und  BMW  abhängen. 2025 will die VW-Tochter mehr als 30 Modelle mit Elektroantrieb im Angebot haben, darunter 20 rein batteriegetriebene Wagen. Für eine große Design-Ikone und den imageträchtigen Supersportler der Marke bedeuten die für die E-Offensive benötigten Investitionen jedoch das Aus (siehe unten).

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Große und kleine Elektroautos

Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge am weltweiten Absatz solle dann bei 40 Prozent liegen, teilte die Marke mit den vier Ringen mit. Mit dem  e-tron  ist das erste reine Elektro-SUV von Audi seit kurzem im Handel. Nächstes Jahr folgt mit dem  Q4 e-tron  das erste Modell das - wie der VW  ID.3  - auf dem modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Konzerns steht. Darüber hinaus starten noch der e-tron Sportback und der Porsche- Taycan -Bruder  e-tron GT . Auf die Serienversion des  AI:me  werden Audi-Fans noch etwas länger warten müssen.

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Plug-in-Hybrid

Bei den Plug-in-Hybridmodellen läutete soeben der  Q5 PHEV  die neue Ära ein. Dessen 367 PS starker Antriebsstrang kommt noch in diesem Jahr auch bei den neuen Plug-in-Hybrid-Modellen des A6, A7 Sportback und A8 zum Einsatz. 

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CO2-Neutrale Fabriken

Gleichzeitig will Audi Vorbild in Sachen Klimaschutz werden, was nach Überzeugung des Managements als Kaufargument für die Kundschaft immer wichtiger wird. So sollen bis 2025 alle Produktionsstandorte CO2-neutral arbeiten.

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Investitionen erfordern Sparkurs

Die hohen Investitionen in die Elektromobilität, Digitalisierung und hochautomatisiertes Fahren sollen durch Einsparungen, aber auch durch einen höheren Geschäftsanteil im oberen Premium-Segment finanziert werden, in dem sich mehr verdienen lässt. Von den bis 2022 anvisierten Ergebnisverbesserungen von 15 Milliarden Euro sollen zwei Drittel durch Kostensenkungen und ein Drittel durch höhere Umsatzerlöse eingespielt werden.

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Aus für TT und R8

Zugleich will Audi die Vielzahl an Modellen und Varianten verringern, die mit dazu beitrugen, dass der Autobauer Probleme bei der Umstellung auf die neue Abgasrichtlinie WLTP hatte. "Wir tanzen als Unternehmen schon seit Jahren auf zu vielen Hochzeiten", sagte Audi-Chef Bram Schot seinem Redemanuskript zufolge vor den Aktionären. Zum Fokussieren gehöre auch das Weglassen. So soll etwa der kompakte Sportwagen  TT  keinen Nachfolger bekommen. Zudem stellte Schot den Supersportwagen  R8  in Frage. Wie dessen Elektro-Nachfolger aussehen könnte, hat die Marke mit der Studie " PB18 e-tron " bereits gezeigt.. Mit dem Autovermieter Sixt plant Audi eine Partnerschaft.

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