Diashow Österreich-Start für den Peugeot 208

Neuer Kleinwagen

Österreich-Start für den Peugeot 208

Mit dem neuen 208 besinnen sich die Franzosen auf alte Stärken.

Bei Peugeot startet dieses Wochenende (ab Freitag 20. April) eine neue Kleinwagen-Ära. Denn ab sofort ist der brandneue 208 hierzulande erhältlich. Bei dem extrem wichtigen Modell haben sich die Franzosen besonders ins Zeug gelegt. Das ist auch wichtig, denn nur so kann er an den Erfolg seines Ur-Ahns, den 205, anschließen. Wie berichtet, drehte Peugeot die "größer-schwerer-stärker-Spirale" beim 208 um. Er wurde um sechs Zentimeter kürzer, um über 100 Kilogramm leichter und bietet dennoch mehr Komfort und Platz als sein Vorgänger. Auch der Kofferraum ist gewachsen. Hier ist den Ingenieuren eine echte Meisterleistung gelungen. Auch die neue Designlinie mit dem kleineren Grill und den deutlichen Unterschieden zwischen Drei- und Fünftürer dürfte bei potenziellen Kunden gut ankommen.

Diashow: Fotos vom Peugeot 208 und 107-Facelift

Fotos vom Peugeot 208 und 107-Facelift

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    Ab 12.200 Euro
    Seit Mitte Jänner ist der 208 als besonders luxuriöse Limited Edition namens " Ice Velvet " bereits bestellbar. Nur 650 Exemplare waren in 18 europäischen Ländern erhältlich, davon konnten 15 Einheiten für den österreichischen Markt reserviert werden. Ab sofort sind alle Varianten des gelungen Franzosen erhältlich. Los geht es mit dem 208 Access 1.0 VTi 68 ab 12.200 Euro. Das vorläufige Top-Modell 208 Allure 1.6 e-HDi 115 FAP kostet mit drei Türen 20.100 Euro, für den Fünftürer werden 20.150 Euro fällig.

    Design
    Optisch setzt der Kleine den Weg fort, den der große Bruder 508 vorgegeben hat. Das Design wirkt stimmig, das riesige Haifischmaul wurde deutlich entschärft. Dadurch wirkt der 208 harmonischer und etwas sympathischer als der ziemlich aggressiv gestylte 207. Drei- und Fünftürer unterscheiden sich ziemlich deutlich. Beim Dreitürer sorgen eine andere Linienführung und eine markante Chromspange in der C-Säule für einen individuellen Touch (siehe Diashow). Auf der Motorhaube gibt es zwei markante Falten, die Scheinwerfer reichen wieder weit nach hinten. Am Heck gefallen vor allem die auffälligen Leuchten. Sie sind ein deutliches Erkennungsmerkmal des 208 und unterscheiden diesen von anderen Kleinwagen. Später wird es auch wieder eine Kombiversion und eine Klappdachvariante (208 CC) geben.

    Platzangebot und Gewicht
    Besonders stolz sind die Entwickler auf die Gewichtsreduktion. Im Schnitt hat der 208 um stolze 110 Kilogramm abgespeckt. Im Einzelfall sind es sogar 173 Kilogramm (!). So bringt das Einstiegsmodell nur mehr 975 Kilogramm auf die Waage. Davon profitiert neben den Fahrleistungen auch der Verbrauch. Ein geschicktes Raummanagement sorgt trotz der um sechs Zentimeter kürzeren Karosserie für fünf Zentimeter mehr Kniefreiheit im Fond. Das Kofferraumvolumen wuchs um 15 Liter auf 285. Werden die Lehnen der Rücksitze umgeklappt wächst der Stauraum auf ordentliche 1.076 Liter.

    Cockpit und Bedienung
    Beim Cockpit schlägt die Löwenmarke ebenfalls einen neuen Weg ein. So sind die Armaturen äußerst weit oben installiert, wodurch der Blick des Fahrers weniger von der Straße abweichen muss. Es gelingt aber nicht immer, dass man über dem Lenkrad die gesamten Anzeigen im Blick hat. Wenn die Körpergröße nicht stimmt, werden die Rundinstrumente vom Lenkrad verdeckt. Das optionale Head-up-Display ist ein absolutes Novum in dieser Klasse. Das Lenkrad wurde etwas kleiner und soll so besser in der Hand liegen. Außerdem verspricht Peugeot eine intuitive und ergonomische Bedienung. Dazu soll vor allem das neue, große Touch-Display beitragen, das ebenfalls weit oben angeordnet ist und viele Funktionen vereint. Insgesamt wirkt das Cockpit sehr stilvoll und zeigt einmal mehr, dass die Franzosen in diesem Punkt ihr Handwerk verstehen. Selbst bei den Kleinwagen kommt so Premiumgefühl auf.

    Motoren
    Unter der Haube kommen u.a. neue Dreizylindermotoren mit 1,0 oder 1,2 Liter Hubraum zum Einsatz. In Kombination mit der Gewichtsreduktion sorgen sie für einen geringeren Verbrauch und CO2-Ausstoß. Der Basisbenziner soll nur mehr 4,3 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen (99g CO2/km). Im Schnitt pustet der 208 jeden Kilometer um 34 Gramm weniger CO2 aus. Die Dieselmotoren erhalten eine Start-Stopp-Automatik, so dass alle Selbstzünder unter 100 Gramm CO2/km bleiben. Hier soll das sparsamste Modell überhaupt nur mehr 3,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen (87g CO2/km).

    Top-Modell wird der neue 208 GTi , von dem in Genf bereits eine Studie gezeigt wurde.

    Dieselmotoren im Überblick (alle mit Rußpartikelfiltersystem FAP):

    • 1.4 l HDi FAP (50 kW/68 PS), 160 Nm, Fünfgang-Schaltgetriebe; CO2: 98 g/km
    • 1.4 l e-HDi FAP (50 kW/68 PS), 160 Nm, automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe, STOP & START; CO2: 87 g/km
    • 1.6 l e-HDi FAP (68 kW/92 PS), 230 Nm, Fünfgang-Schaltgetriebe, STOP & START; CO2: 98 g/km
    • 1.6 l e-HDi FAP (68 kW/92 PS), 230 Nm, automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe, STOP & START; CO2: 98 g/km1
    • 1.6 l e-HDi FAP (84 kW/115 PS), 270/285 Nm, Sechsgang-Schaltgetriebe, STOP & START, CO2: 99 g/km

     Benzinmotoren im Überblick:

    • 1.0 l VTi (50 kW/68 PS), 95 Nm, Fünfgang-Schaltgetriebe, CO2: 99 g/km
    • 1.2 l VTi (60 kW/82 PS), 118 Nm, Fünfgang-Schaltgetriebe, CO2: 104 g/km
    • 1.4 l VTi (70 kW/95 PS), 136 Nm, Fünfgang-Schaltgetriebe, CO2: 129 g/km
    • 1.6 l VTi (88 kW/120 PS), 160 Nm, Fünfgang-Schaltgetriebe, CO2: 134 g/km
    • 1.6 l THP (115 kW/156 PS), 240/2603 Nm, Sechsgang-Schaltgetriebe, CO2: 135g/km

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