Rallye-Bolide

Peugeot zeigt den 208 TYPE R5

Als Motor kommt das überarbeitete Triebwerk aus dem 208 GTI zum Einsatz.

Nach der Premiere eines Ausstellungsfahrzeugs auf der Pariser Motor Show im September wurde es nun ernst für den neuen 208 TYPE R5: Der Rallye-Bolide absolvierte sein Streckendebüt im Südosten Frankreichs. Die zukünftige Topversion von Peugeot im Rallye-Sport und Nachfolger des erfolgreichen "207 Super 2000" durchlief auf rauen Schotterpisten bei Riboux ein viertägiges Testprogramm.

© Peugeot
Peugeot zeigt den 208 TYPE R5
× Peugeot zeigt den 208 TYPE R5

Damit ist der scharfe 208 laut den Franzosen das erste nach dem technischen Reglement der FIA-Klasse R5 aufgebaute Auto, das bereits im Fahreinsatz ist. Das Cockpit bei der Premiere teilten sich mit Bryan Bouffier und Co-Pilot Xavier Panseri zwei echte Vollprofis.

>>>Nachlesen: Neuer Peugeot 208 im Test

Hohes Entwicklungstempo
Mit welchem Tempo die Entwicklung des 208 TYPE R5 voranschreitet, zeigt ein Blick auf den bisherigen Zeitplan. Am 6. November begannen Techniker, das erste Fahrzeug aufzubauen, nachdem eine mit einem Überrollkäfig ausgestattete Karosserie angeliefert worden war. Am 7. Dezember wurde der 1,6-Liter-Turbomotor bei Peugeot Sport in Vélizy erstmals zum Leben erweckt. Nur acht Tage später rückte das Fahrzeug zum ersten Test aus.

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Peugeot zeigt den 208 TYPE R5
× Peugeot zeigt den 208 TYPE R5

Basis stammt aus der Serie
Der Motor stammt aus dem brandneuen 208 GTI , wurde für das Rallye-Auto aber noch einmal gründlich überarbeitet.

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Fotos vom 208 GTI und XY

Diashow: Fotos vom Peugeot 208 GTI und XY

Mit dem 208 GTI feiert ein echtes Kultauto sein Comeback. Vorne gibt es große Lufteinlässe und eine geänderte Schürze mit mattschwarzem Grill. Auch die Grafik der Scheinwerfer wurde verändert.

Weitere Highlights sind die Sportschweller und die ausgestellten Radkästen.

Rot lackierte Bremssättel und ein verchromter Doppelauspuff in Trapezform sind ebenfalls mit an Bord.

Wie beim legendären 205 ist auch beim Neuen in der C-Säule ein GTI-Schriftzug eingelassen.

Rot beleuchtete Rundinstrumente mit weißen Zeigern unterstreichen den dynamischen Auftritt.

17-Zoll-Carbonfelgen machen den kleinen Sportler endgültig zum Hingucker.

Im Gegensatz zum sportlichen GTI handelt es sich beim 208 XY um eine besonders noble Variante. Schon allein die Lackfarbe "Purple Night" ist ein echter Blickfänger.

Im Innenraum geht es dann wirklich edel zu. Serienmäßig sind unter anderem Features wie Lederlenkrad, Navigationssystem, adaptives Kurvenlicht, Einparkassistent, Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung, Tempomat und ein großes Panoramadach mit an Bord.

Auch hier weist ein besonderes Signet auf das spezielle Modell hin.

Darüber hinaus schinden auch die 17-Zoll-Alufelgen "Mercure" in Zweifach-Optik mächtig Eindruck.

Fotos vom Test des 208 1,4 VTi 95

Diashow: Fotos vom Test des neuen Peugeot 208

Der deutlich kleinere Grill steht dem 208 wirklich gut. Kein Vergleich zum (zu) aggressiven Vorgänger.

In der Seitenansicht ist die neue Leichtigkeit zu erkennen. Der 208 ist deutlich kürzer und leichter als der 207.

Dennoch gibt es im Passagier- und Kofferraum mehr Platz.

Pfiffig ist innen der neue Armaturenträger, der über und nicht hinter dem Lenkrad sitzt. Wenn man auf den Tacho schauen will, verliert man so die Straße nicht aus dem Blickfeld.

Weiteres Highlight ist der riesige Touchscreen, der weit oben auf der Mittelkonsole thront, intuitiv zu bedienen ist und zahlreiche Funktionen steuert.

Die Regler für die Klimaanlage sind dadurch aber etwas zu tief platziert.