Pröll sieht keinen Grund vom Fahrplan abzugehen

Biosprit-Debatte

Pröll sieht keinen Grund vom Fahrplan abzugehen

Trotz heftiger Debatten um die Verträglichkeit von BioSprit, soll bis 2010 der Anteil an Bio-Ethanol auf 10 Prozent angehoben werden.

Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll (V) sieht auch angesichts der jüngsten Debatte um die Verträglichkeit von Biosprit für Autos keinen Grund, vom bisherigen Fahrplan abzugehen. Ziel bleibe es, eine Quote von 10 Prozent Biosprit bis zum Jahr 2010 zu erreichen, sagte Pröll am Freitag am Rande einer Pressekonferenz in Wien.

Die Quote von 10 Prozent Agrosprit bedeutet laut Minister aber nicht einen 10-Prozent-Anteil Beimischung, sondern es sollen 10 Prozent des Gesamttreibstoffverbrauchs durch alternative Beimischungen ersetzt werden. Dazu könne auch ein höherer Anteil an Autos mit reinem Biodieselantrieb beitragen, erläuterte Pröll.

Der ARBÖ hatte bereits 2004 angemerkt, dass rund 70 Prozent aller Traktoren mit reinem Biodiesel fahren könnten. Die Anhebung des Biosprit-Anteils müsse jedenfalls technisch so gemacht werden, dass es für die Autoflotte verträglich sei.