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Qualifying zum Porsche eSports Supercup 2023 ist gestartet

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Qualifying zum Porsche eSports Supercup 2023 ist gestartet

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ESports erfreuen sich wachsender Beliebtheit, wie immer mehr eSports Events zeigen. Am 23. Juli dieses Jahres startete das Qualifying für den Porsche eSports Supercup 2023. Aufgrund des hohen Anspruchs und eines strengen Auswahlverfahrens versprüht der Markenpokal echten Weltmeisterschafts-Flair.

Alle registrierten Online-Rennfahrer mit Klasse-A-Lizenz dürfen ihr Können auf den virtuellen Abbildern echter Rennstrecken unter Beweis stellen. Die Strecken wechseln dabei im wöchentlichen Rhythmus. Ein Teil des Qualifyings findet so auch auf dem Red Bull Ring statt. Das Event zieht selbst außerhalb der eSport-Szene große Aufmerksamkeit auf sich und zeigt, wie beliebt die Disziplin des SimRacing geworden ist.

SimRacing zieht weite Kreise

Das SimRacing ist den eigenen Wurzeln längst entwachsen und hebt sich damit stark von simplen Rennspielen ab. Statt Zerstreuung ist hier nämlich Konzentration und Expertise gefragt. Durch den wachsenden Realismus und die immer genauere Darstellung optischer und technischer Details ist das simulierte Racing fast so komplex wie das echte Fahren geworden.

Eine wachsende Community von Sportlern, Gamern und Experten hat sich um den digitalen Rennsport entwickelt und die großen Events der Szene erreichen eine beeindruckende mediale Präsenz. Sogar in den Wettbüros ist SimRacing kein Fremdwort mehr. Die besten Buchmacher haben Trendentwicklung längst auf dem Zettel und bieten ihren Kunden immer häufiger auch die Möglichkeit, auf die großen Events im digitalen Motorsport zu wetten.

Damit ist das SimRacing seinem realen Pendant in vielen Bereichen ebenbürtig geworden. Diese Entwicklung und das Potenzial durch eine fortschreitende Professionalisierung haben mittlerweile auch viele Experten entdeckt. SimRacing wurde deshalb bereits 2018 als eigene Disziplin vom Deutschen Motorsportbund (DMSB) anerkannt.

Porsche eSports Supercup ist in die Qualifikation gestartet

Der Porsche eSports Supercup zählt zu den wichtigsten Events in der Szene und wird dementsprechend intensiv von allen Beteiligten und Interessierten verfolgt. Da das fahrerische Talent hier im Vordergrund steht, gilt er als einer der anspruchsvollsten eSports-Rennveranstaltungen überhaupt. Mit der kommenden Saison 2023 feiert Porsche schon die fünfte Auflage des Cups.

Die Qualifikation für den Wettbewerb mit dem offiziellen Namen „Porsche TAG Heuer eSports Supercup“ startete bereits dieses Jahr am 23. Juli auf einer kürzeren Version der Strecke des Hockenheimrings. Anschließend folgen im Wochenrhythmus Rennen auf den digitalen Abbildern von den Strecken in England, Österreich und den USA. Die finalen Plätze für die nächste Phase werden am 27. August auf dem digitalen Kurs von Imola ausgefochten. Laut eines offiziellen Statements wollte Marco Ujhasi, eSports-Manager von Porsche, das Qualifying bewusst einer möglichst großen Gruppe an Online-Racern zugänglich machen:

„Einzige Voraussetzung hierfür ist eine Registrierung auf der iRacing-Plattform und eine Klasse-A-Lizenz. Ob Rookie oder Routinier – es spielt keine Rolle: Allein das fahrerische Talent entscheidet, wer am Ende den Sprung in den PESC schafft. Deswegen zählt er zurecht zu den angesehensten und sportlich anspruchsvollsten Rennserien auf iRacing und genießt einen Status, der mit einer Weltmeisterschaft vergleichbar ist. In der vergangenen Saison lieferten sich vier Fahrer bis zum letzten Meter einen spannenden Kampf um den Titel. Auch bei der fünften Auflage werden wir wieder ein qualitativ hochwertiges Teilnehmerfeld aufbieten.“

© Pixabay.com/byronton
Qualifying zum Porsche eSports Supercup 2023 ist gestartet
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Fünf Länder, sechs Rennstrecken und der Porsche 911 GT3 Cup

Als offiziell zugelassenes Sportgerät des TAG Heuer Supercups fungiert der Porsche 911 GT3 Cup in der aktuellen Modellgeneration 992. Das physische Gegenstück gilt aktuell als meistverkaufter Rennwagen der Welt. Mit 510 PS, einer innovativen Sauganlage und neuer Spurbreite macht der Cup-Rennwagen in der 7. Generation einiges anders als seine Vorgänger und weiß damit auf jeder Strecke zu überzeugen. Der Rennplan des Qualifyings für den Porsche eSports Supercup 2023 führt die Teilnehmer online in fünf verschiedene Länder.

Nachdem der Hockenheimring den Anfang gemacht hat, geht es auf die Rennstrecke von Silverstone in Großbritannien. In der darauffolgenden Qualifikationsrunde statteten die Online-Racer dem Red Bull Ring in Österreich am 06.08. einen Besuch ab, bevor es nach Watkins Glen in die USA geht. Nach einem weiteren Abstecher zum Nürburgring in seiner Grand-Prix-Variante schließt das finale Rennen auf der Rennstrecke im italienischen Imola die erste Phase des Qualifyings für den Cup im nächsten Jahr ab.

Vor jedem Renntag steht ein freies Training an. Das jeweils anschließende Qualifikationsrennen bemisst ca. 30 Minuten. Dabei sorgt die Online-Plattform iRacing für eine automatische Zuordnung der Rennfahrer und Autos.

Contender Serie startet am 24. September 2022

Im Anschluss an die sechs Rennen steigen die 15 besten Fahrer der Qualifying-Series in die Contender-Series auf. Damit haben die Teilnehmer die zweite Stufe des Auswahlverfahrens erreicht, welche am 24. September beginnt. Die Rennen der Contender-Series werden auf den bereits befahrenen Strecken ausgetragen.

Allen Neulingen ist so die Chance geboten, sich gegen die Fahrer mit den Tabellenrängen 16 bis 30 der letzten PESC-Saison zu beweisen. Am Ende sind erneut 15 Bestplatzierte übrig, denen als Belohnung einen der begehrten Startplätze im TAG Heuer Porsche eSports Supercup 2023 winkt.

Fahrer, die in der kürzlich abgeschlossenen Saison die ersten 15 Plätze belegt haben, sind automatisch für den kommenden Markenpokal qualifiziert. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus, erwarten Fans einen spannenden Cup.