Gute Ergebnisse

10 Autos im aktuellen Euro NCAP-Crashtest

Neun von zehn Fahrzeugen erreichen die Bestnote von fünf Sternen.

Jetzt war es wieder einmal soweit. Die großen europäischen Autofahrerclubs (für Österreich war der ÖAMTC dabei) haben im aktuellen Euro NCAP-Crashtest in Summe zehn Autos im Dienste der Sicherheit zu Schrott gefahren. Unter den Kandidaten befanden sich zwei Modelle aus der Mittelklasse (Hyundai i40 , Citroen DS5 ), drei Kompakte (Chevrolet Aveo , VW Jetta , Opel Ampera - Bild oben), einen Kleinwagen (Kia Picanto ), ein Fahrzeug aus der oberen Mittelklasse (Audi A6 ), einen Mini Van (Chevrolet Orlando ), ein SUV (BMW X3 ) und ein Cabrio (VW Golf VI Cabriolet ).

Diashow: Fotos vom Euro NCAP Crashtest (August 2011)

Fotos vom Euro NCAP Crashtest (August 2011)

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    Harter Test, gute Ergebnisse
    Nach dem bewährtem System wurden die Kriterien Sicherheit für Erwachsene, Kinder und Fußgänger sowie die Sicherheitsassistenten überprüft. Dabei fiel das Ergebnis äußerst postitiv aus. Denn  neun der zehn Testwagen erreichten die Bestnote von 5 Sternen. Eindeutigen Testsieger gibt es also keinen, dafür einen Verlierer. Der Kia Picanto, konnte als einziges Fahrzeug keine Fünf-Sterne-Wertung erreichen. Grund dafür ist die fehlende Serienausstattung mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP). Gegen Aufpreis ist dieses aber auch bei ihm erhältlich. Da beim NCAP-Test aber die Basisversion getestet wird, konnte der Picanto gar keine fünf Sterne erreichen. Bis auf den Kia Picanto lagen die Werte bei den Sicherheitsassistenten bei allen getesteten Autos zwischen 71 und 97 Prozent. Am besten schnitt hier der Citroen DS5 ab.

    Schutz für Fahrzeuginsassen gut
    Im Bereich der Erwachsenensicherheit gab es für alle Fahrzeuge gute Bewertungen. Einige Details müssen von den Herstellern allerdings noch verbessert werden. Der Pfahltest offenbarte bei fast allen Testkandidaten Schwächen, insbesondere der Citroen DS5 und der BMW X3 haben hier einiges an Nachholbedarf. Auch beim Heckaufprall wurden beim Kia Picanto, beim Citroen DS5, beim Opel Ampera und beim BMW X3 erhöhte Belastungswerte gemessen. Bei einem Frontaufprall besteht beim Opel Ampera erhöhte Gefahr von Beinverletzungen. "Gute bis sehr gute Werte gab es bei allen Fahrzeugen beim Seitenaufprall", lobt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl  die Ergebnisse. "Am sichersten sitzen Erwachsene im VW Golf Cabriolet, das hier einen sehr hohen Wert von 96 Prozent erreichte."

    Kindersicherheit
    Erfreulich gut, wenn auch nicht ganz so stark wie die Erwachsenensicherheit schnitt beim Test die Kindersicherheit ab. Alle Modelle lagen zwischen 78 und 87 Prozent. Am besten schnitt in Sieger in dieser Kategorie der Chevrolet Aveo ab.

    Fußgängersicherheit bleibt das Sorgenkind
    Größtes Sorgenkind ist nach wie vor die Fußgängersicherheit. Um dieses Kriterium zu testen, wurden Dummy-Komponenten gegen verschiedene Bereiche der Frontpartie der Autos gecrasht. Die Werte lagen in diesem Bereich zwischen 40 Prozent beim Citroen DS5 und 56 Prozent beim VW Jetta. "Für eine Gesamtwertung mit fünf Sternen reichen diese schwachen Ergebnisse ab 2012 nicht mehr aus. Dann muss die Fußgängersicherheit bei mindestens 60 Prozent liegen, um noch Chancen auf die Höchstnote zu haben", stellt der Kerbl abschließend klar.