Flexibles Raumwunder

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Der neue Peugeot Rifter im Test

Praktisch, hoch und doch kein SUV? Es gibt auch noch Alternativen zur Crossover-Flut, die sich besonders ob ihrer Preisgestaltung ­einen genaueren Blick verdient haben. Eine solche ist der neue Hochdachkombi von Peugeot mit den knackigen Namen Rifter, dessen Vorgänger noch als „Partner“ verkauft wurde. Seine Nutzfahrzeug-Nähe kaschiert der Franzose mit einer überaus feschen Front. Diesbezüglich hat der Peugeot seiner etwas drollig dreinschauender Anverwandtschaft von Opel (Combo) und Citroën (Berlingo) etwas voraus. So bringt er durchaus ein wenig Emotion ins Segment der praktischen und leistbaren Familienautos.

peugeot-rifter-test-960-tz3.jpg © Gerhard Resch

Ein Hauch von Sport

Und noch etwas spricht klar für den Ableger der Löwen­marke: das i-Cockpit. Das hat schon etwas, wenn man ­einen per se nicht gerade vor Sex-Appeal strotzenden Hochdachkombi per oben und unten abgeflachtem Sportlenkrad durch die Gegend kutschiert. Der 130 PS starke Diesel, der dank SCR-Kat die strenge Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllt und im Testwagen an ein gut abgestuftes Sechsgang-Getriebe (auf Wunsch gibt es auch eine 8-Gang-Automati) gekoppelt war, konterkariert das angedeutete Sportfeeling zumindest nicht komplett. Da fängt sich das geschundene Ego des zum Kastenwagenfahren gezwungenen Elternteils dann wieder ­etwas. Apropos Eltern: Auf den drei Einzelsitzen in der zweiten Reihe haben drei vollwertige Kindersitze Platz. Darüber hinaus gibt es den Rifter auch als Langverseion (4,75 statt 4,40 m) und als Siebensitzer (für beide Versionen).

peugeot-rifter-test-960-tz1.jpg © Gerhard Resch

Sicherheit und Vernetzung

Die Zeiten, als die vom Nutzfahrzeug zum Familientransporter umgebauten Hochdachkombis mit normalen Autos nicht allzu viel gemeinsam hatten, sind längst vorbei. Im Innenraum fühlt man sich aufgrund der verwendeten Materialien auch als Pkw-Fahrer sofort wohl. Und auch bei den verfügbaren Assistenzsystemen müssen keine Abstriche in Kauf genommen werden - vom automatischen Abstandsradar über den Notbremsassistent mit Fußgängererkennung bis hin zum Einparkassistent ist alles erhältlich. Gleiches gilt für die Konnektivität. Wer will, kann sich im Rifter per Echtzeitinfos fürs Navi am Stau vorbeischleusen lassen, oder seine Smartphone-Inhalte (Apple CarPlay und Android Auto) direkt über den großen Touchscreen oder per Sprache steuern. Vieles davon kostet natürlich extra, aber das ist bei normalen Autos nicht anders.

peugeot-rifter-test-960-tz2.jpg © Gerhard Resch

Lade-König

Bei den praktischen Werten ist er ein klassischer Vertreter des Hochdachkombi-Segments - mit all seinen Vorteilen: links und rechts Schiebetüren, Einsteigen ohne den Kopf einziehen zu müssen und ein Kofferraum, der mit 775 bis 3.000 Litern jeden ach so schicken SUV locker düpiert – auch preislich. Hinzu kommen noch unzählige praktische Alltagshelfer wie ein Zusatzspiegel, mit dem man die Rückbank im Blick hat, unzählige Ablagen, eine separat zu öffnende Heckscheibe oder ein doppeltes Handschuhfach (Beifahrerairbag ist ober der Scheibe integriert). (phist/set)

>>>Nachlesen: Alle Österreich-Infos vom Peugeot Rifter

Technische Daten

  • Motor: 1,5 Liter Vierzylinder-Turbodiesel
  • Leistung: 130 PS und 300 Nm
  • Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 10,8 Sek.; Spitze: 180 km/h
  • Antrieb: Front, 6 Gang-Schaltgetriebe
  • Normverbrauch: 4,3 Liter auf 100 km
  • Abmessungen (Kurzversion): 4,40 x 2,10 (mit Spiegeln) x 1,87 (LxBxH) 
  • Leergewicht: 1.430 kg
  • Kofferraum: 775 bis 3.000 Liter
  • Preis (Testwagen): ab 27.800 Euro
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