Giulia, Tiguan und Ateca im Crashtest

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Giulia, Tiguan und Ateca im Crashtest

Newcomer von Alfa, VW und Seat erreichten das Sterne-Maximum.

Mehr als erfreulich war das Ergebnis des aktuellen EuroNCAP-Crashtests , bei dem einmal mehr der ÖAMTC als heimischer Vertreter mit dabei war. "Alle drei getesteten Fahrzeuge erzielten die Höchstwertung von fünf Sternen", berichtet ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. Dieses Resultat zeige, dass sich die aufwändigen Euro-NCAP-Crashtests der Autofahrerclubs lohnen. Im Dienste der Sicherheit wurden diesmal ein Alfa Romeo Giulia , ein Seat Ateca (Bild oben) und ein VW Tiguan gecrasht.

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Die neue Giulia konnte im Crashtest überzeugen. (c) EuroNCAP

Erwachsenen- und Kindersicherheit
Überzeugen konnten alle getesteten Fahrzeuge bei der Erwachsenensicherheit. "Die Werte lagen zwischen 93 Prozent beim Seat und 98 Prozent beim Alfa", erklärt Lang. Sowohl bei einem Frontal- als auch bei einem Heckaufprall sitzen erwachsene Personen sehr sicher in diesen drei Autos. "Positiv waren auch die Ergebnisse beim seitlichen Aufprall gegen einen Baum oder Laternenmast, der im Pfahltest simuliert wird", zeigt sich der Cheftechniker ein wenig überrascht. "Denn gerade dabei sind Fahrzeuginsassen nach wie vor oft einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt." Auch bei der Kindersicherheit zeigte sich ein ähnlich positives Bild, auch wenn die Werte in diesem Bereich nicht ganz so gut waren.

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Auch der neue Tiguan gab sich keine Blöße. (c) EuroNCAP

Fußgängersicherheit und Assistenzsysteme
Anlass zur Kritik bietet einmal mehr die Fußgängersicherheit. Die Bewertungen schwanken zwischen 69 Prozent beim Alfa und 72 Prozent beim VW. "Bei allen drei Fahrzeugen besteht im Bereich der Windschutzscheibe, der A-Säule oder an der Vorderkante der Motorhaube für Fußgänger im Falle eines Aufpralls das Risiko von schweren Verletzungen", zitiert der ÖAMTC-Cheftechniker aus dem Testbericht. Auch bei den Sicherheitsassistenzsystemen konnten die Testkandidaten nicht überzeugen. "60 beziehungsweise 68 erreichte Prozentpunkte sind an der unteren Grenze", kommentiert Lang. "Da gibt es noch viel Luft nach oben."