BMW 2er Cabrio im Fahrbericht

Offene Fahrfreude

BMW 2er Cabrio im Fahrbericht

Pünktlich zum Start der Cabrio-Saison kommt der Neuling in den Handel.

Kurz nachdem BMW alle Preise des neuen 2er Cabrio publik gemacht hat, stand der offene Bayer nun für ein erstes Abtasten bereit. In den letzten Jahren wurde der Cabriomarkt insgesamt nur spärlich mit Nachschub bedient. BMW hält die Oben-ohne-Kultur jedoch aufrecht. Diese Meriten lässt sich der Hersteller aber auch bezahlen: Das neue 2er-Cabrio kostet in der Basis einen heißen 40er und damit einen satten 10er mehr als der Vorgänger.

Diashow: Fotos vom BMW 2er Cabrio

Optisch ist die Verwandtschaft zum Coupé auf den ersten Blick zu erkennen. Bis zur A-Säule gleichen sich die beiden Modelle wie Zwillinge.

Zu den zentralen Merkmalen zählen knackige Proportionen mit kurzen Überhängen, langer Motorhaube,...

...zurückversetztem Fahrgastraum, weitem Radstand und breiter Spur. Seitlich fallen noch die gestreckte Linienführung, die flache Silhouette und die weit ausgestellten hinteren Radhäuser auf.

Bei den Abmessungen hat der Newcomer zugelegt: bei der Länge um 72 auf 4.432 Millimeter, bei der Breite um 26 auf 1.774 Millimeter und beim Radstand um 30 auf 2.690 Millimeter.

Dreh- und Angelpunkt des 2er Cabrios ist sein elektrisch betriebenes Textilverdeck - die knapp geschnittene Hutze steht dem Auto wirklich gut, zudem spart sie Gewicht und sorgt für eine elegante Heckgestaltung.

Öffnen und Schließen auf Knopfdruck in jeweils 20 Sekunden ist auch während der Fahrt bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h möglich.

Zudem stehen drei Verdeckfarben zur Wahl: Schwarz (serienmäßig), Anthrazit mit Silbereffekt und Braun mit Silbereffekt (optional).

Das fahrerorientierte Cockpit stammt aus dem geschlossenem Bruder. Zur Serienausstattung zählen das Radio BMW Professional einschließlich Bediensystem iDrive mit Control Display und eine Klimaautomatik mit Cabrio-Modus.

BMW verspricht ein deutlich erweitertes Innenraumangebot. Hinten dürften es dennoch nur Kinder auf längeren Strecken aushalten.

Der Gepäckraum trumpft mit einem um 30 Liter auf 335 Liter bei geschlossenem beziehungsweise um 20 auf 280 Liter bei offenem Verdeck erweiterten Volumen auf.

Knackiges Fahrverhalten
Dafür gibt es ein Cabriolet von BMW-typischer Wohlgestalt und, im Vergleich zum Vorgänger, mit optimierter Praktikabilität. Dank 72 mm Längenwachstums gibt es 30 Liter mehr Kofferraumvolumen. Zudem ist die Rücksitzbank nun umlegbar. Das serienmäßige E-Verdeck besteht nach wie vor aus Stoff, ist hervorragend gedämmt und lässt sich auch während der Fahrt (bis 50 km/h) öffnen und schließen. BMW-typisch auch der erste Fahreindruck: straff, knackig, präzise. Highlight ist natürlich der Heckantrieb, der für eine ausgewogene Achslast sorgt und so exzellente Straßenlage selbst in engen Kurven garantiert. Der einzig echte Mitbewerber, das Audi A3 Cabrio, setzt auf Frontantrieb. In Verbndung mit der optinalen Achtgang-Automatik wird das "kleine" Cabrio zum echten Genuss-Cruiser. Wer flotter unterwegs sein will, wählt einfach den Sport-Modus und schon werden Gaspedalkennfeld, Lenkung und das Getriebe geschärft. So kommt dann wirklich die oft zitierte Freude am Fahren auf.

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Vier Motoren
Ab Marktstart gibt es das 2er-Cabrio mit einem Diesel und drei Benzinern mit einem Leistungsspektrum von 184 bis 326 PS. Los geht es vorerst ab 39.800 Euro und die Liste an verführerischen Extras ist lang. Im Laufe des Jahres kommt dann aber – wie im 2er Coupé – zusätzlich ein neuer 3-Zylinder-Einstiegsmotor unter die Haube. Dann dürfte der Einstiegspreis deutlich sinken. (zac)

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