Der brandneue Audi S1 im Test

Fahrspaßgarant

Der brandneue Audi S1 im Test

Kleinstes Modell wird mit dem Namenszusatz „S“ zur Nummer 1 im Segment.

Beim Namen S1 denken wohl viele an das brachiale Rallye-Fahrzeug der 1980er-Jahre, mit dem Walter Röhrl und Co. der Konkurrenz um die Ohren gefahren sind. Doch mit diesem Biest hat der neue S1 von Audi außer dem Namen nichts gemein. Er ist viel mehr die Speerspitze der aktuellen A1-Baureihe und  stellt darüber hinaus in Sachen Leistung und Performance die gesamte sportliche Kleinwagen-Konkurrenz in den Schatten.

Diashow: Fotos vom Test des Audi S1

Der neue Audi S1 ist die Speerspitze der aktuellen A1-Baureihe.

Der kleine Spaßgarant setzt auf 231 PS, verfügt als einziges Auto seiner Klasse über Allradantrieb und bringt deshalb die gesamte Kraft auf die Straße.

Die Fahrleistungen erreichen fast Sportwagenniveau: In 5,8 Sekunden geht es auf 100 m/h, Schluss ist erst bei 250 Sachen.

Selbst das kleinste S-Modell bietet alle bekannten optischen Zutaten wie große Lufteinlässe, Seitenschweller, vierflutige Abgasanlage, große Räder und Alu-Außenspiegel.

Goodies wie Xenonscheinwerfer, Klimaautomatik, Sportsitze, spezielle Instrumente oder ein hochwertiges Radio zählen zur Serienausstattung.

Die Qualitätsanmutung im Innenraum erinnert an deutlich höhere Fahrzeugklassen. Die roten Ringe in den Lüftungsdüsen gehören zum speziellen Interieur-Paket.

Die Sportsitze bieten einen perfekten Seitenhalt.

Den S1 gibt es auch als Sportback. Dessen zusätzliche Türen erleichtern den Einstieg in den (engen) Fond.

Im Kofferraum gibt es aber ausreichend Platz für den Wochenendeinkauf.

Allradantrieb
Zwar gibt es mittlerweile mehrere 4-Meter-Flitzer mit mehr als 200 PS unter der Haube, 231 mutet den Kunden derzeit aber nur Audi zu. Noch wichtiger: Der S1 verfügt als einziger über Allradantrieb und bringt deshalb die gesamte Kraft auf die Straße. In Kombination mit dem knackigen, manuellen 6-Gang-Getriebe, der direkten Lenkung und dem straffen Fahrwerk treibt die kleine Rennsemmel dem Fahrer unweigerlich die Mundwinkel nach oben. Unglaublich wie zackig der S1 um die Kurven biegt, dabei aber stets beherrschbar und sicher bleibt. Selbst auf einigen Runden auf einem zugefrorenen See in Schweden machte der kleine Audi eine hervorragende Figur. Hier macht sich vor allem die aufwendige Hinterachskonstruktion (Vierlenker) bemerkbar. Außerdem verfügt der S1 über eine manuelle Handbremse, die vor allem auf Schneefahrbahnen und in engen Kurven für Unterhaltung und schnelle Einlenkmanöver sorgt. Die Fahrleistungen erreichen fast Sportwagenniveau: In 5,8 Sekunden geht es auf 100 m/h, Schluss ist erst bei 250 Sachen. Dank serienmäßigem Audi drive select inklusive schaltbaren Dämpfern kann der kleine Audi aber auch anders. Sanft wird er zwar auch im komfortabelsten Modus nicht, längere Strecken sind dann aber auch ohne Bandscheibenvorfälle zu meistern. Mehr Spaß bereit aber natürlich die Stellung Sport.

Design, Ausstattung und Preise
Letztere passt auch perfekt zum optischen Auftritt. Denn selbst das kleinste S-Modell bietet alle bekannten optischen Zutaten wie große Lufteinlässe, Seitenschweller, vierflutige Abgasanlage, große Räder und Alu-Außenspiegel. Goodies wie Xenonscheinwerfer, Klimaautomatik, Sportsitze, spezielle Instrumente oder ein hochwertiges Radio zählen zur Serienausstattung. Gegen Aufpreis gibt es noch ein spezielles Exterieur- und Interieur-Paket, die in Sachen Optik noch einen Drauf setzen. Ein weiteres Highlight aus der Extra-Liste stellt das große MMI-Navi mit ausfahrbarem Display, eigener SIM-Karte, grafisch hervorragend aufbereiteten Google-Karten und Echtzeitstau-Informationen dar. Die Qualitätsanmutung im Innenraum erinnert an deutlich höhere Fahrzeugklassen. All das darf man bei einem Ab-Preis von 34.900 (Dreitürer) bzw. 35.970 Euro (Sportback) aber auch erwarten. Los geht es Mitte Mai. Fürs gleiche Geld bekommt man zwar auch einen Golf GTI Performance mit 230 PS. Dieser ist aber größer, schwerer und hat eben keinen Allradantrieb.

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Technische Daten
2.0l-TFSI mit 231 PS und 370 Nm
Leistung: 0 – 100 km/h in 5,8 Sekunden; Spitze: 250 km/h
Normverbrauch: 7,0 Liter Super auf100km
Abmessungen: 3,97/1,74/1,42 m (L/B/H)
Gewicht: 1.315 kg
Preis:  ab 34.900 (Dreitürer) bzw. 35.970 Euro (Sportback)

Fotos vom neuen TT

Diashow: Fotos vom neuen Audi TT (2014)

An der Front des neuen TT dominieren die Horizontalen. Der Singleframe-Grill ist...

...breit und flach gezeichnet. Zwei Konturen ziehen sich V-förmig über die Motorhaube. Hier ist übrigens das 310 PS starke Top-Modell TTS zu sehen.

Das Profil des neuen Coupés erinnert stark an die erste Generation. Die Schwellerkontur formt eine starke Lichtkante, die breiten Radläufe bilden eigene geometrische Körper.

Am Heck sorgen horizontale Linien dafür, dass der TT breiter wirkt. Die Stege in den Rückleuchten nehmen das Motiv der Frontscheinwerfer auf.

Neu ist auch die Position der Vier Ringe, diese befinden sich jetzt mittig auf der Motorhaube und zeigen somit die Verwandtschaft zum Supersportler R8. Die Scheinwerfer sind mit Trennstegen strukturiert, die das Tagfahrlicht abstrahlen.

Die dritte Bremsleuchte verbindet die beiden Rücklichter miteinander. Bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h fährt ein Spoiler aus dem Gepäckraumdeckel aus

Das Interieur wirkt extrem hochwertig, ist stylisch und penibel verarbeitet.

Herzstück des Cockpits ist das volldigitale Kombiinstrument, das auf den etwas sperrigen Namen "Audi virtual cockpit" hört.

Dieses lässt sich umfangreich konfigurieren und verströmt echtes Science-Fiction-Flair. Je nach Wunsch kann der Fahrer die Instrumente...

...oder Zusatzfunktionen wie die Navigation größer oder kleiner einblenden.

Die Grafik kann sich wirklich sehen lassen. Schärfer bekommt das derzeit auch kein FullHD-Fernseher hin. Die Bedienung erfolgt über...

...Tasten im Lenkrad oder den MMI-Schalter auf der Mittelkonsole.

Generell ist das Interieur hervorragend gelungen. So ist u.a. auch die Steuerung der serienmäßigen Klimaautomatik...

...direkt über die runden Luftausströmer ein absolutes Highlight.