Der neue Opel Astra im Test

Erhellende Erscheinung

Der neue Opel Astra im Test

Kompakter, leichter, sportiver und lichttechnisch der Konkurrenz voraus.

Pünktlich zur Markteinführung in Österreich (Ende Oktober) haben wir Opels neuen Hoffnungsträger getestet. Ob der Astra (Fünftürer) – die die Kombiversion Sports Tourer folgt etwas später - dabei seinen Vorschusslorbeeren gerecht wird, lesen Sie in den folgenden Absätzen.

Opel bezeichnet den neuen Astra als Quantensprung. Nach physikalischen Richtlinien ist ein Quantensprung ein Übergang zwischen zwei Werten im atomaren Bereich. Diese Werte sind diskret und der Sprung somit winzig. Im allgemeinen Sprachgebrauch steht das Wort laut Duden allerdings für "einen Fortschritt, der innerhalb kürzester Zeit durch eine neue Idee, Erfindung oder Erkenntnis erfolgt". Das wird es sein, was der deutsche Autobauer meint.Neu erfunden hat Opel das Automobil mit dem fünften Astra nicht, aber sehr wohl die Erkenntnis erlangt, dass emotionales Design kein Fehler ist.

Diashow: Fotos vom neuen Opel Astra (2015)

Fotos vom neuen Opel Astra (2015)

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    Zeitgemäßer Kompakter
    Was schon beim Anblick des kürzeren, flacheren und breiteren Astra (4,37/1,87/1,48 m) ruchbar wird, erhärtet sich beim Blick ins Datenblatt. Bis zu 200 Kilo haben die Rüsselsheimer ihrem wichtigsten Modell runtergerissen. Was dabei allerdings nicht verschwiegen werden darf: Der Vorgänger war im Vergleich zum Mitbewerb ein ordentliches Bröckerl. Das trifft in ähnlicher Weise auch auf das Cockpitdesign zu: Deutlich aufgeräumter geht es dort nun zur Sache. Allerdings war die Fahrerkanzel des Vorgängers auch konkurrenzlos überfrachtet. Nun stimmen Gewicht, Platzangebot und Kofferraumvolumen (370 bis 1.210 Liter) jedenfalls.

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    Um Lichtjahre voraus?
    Aber der Astra hat nicht nur auf State-of-the-art-Niveau aufgeschlossen, sondern setzt auch neue Maßstäbe: etwa mit Matrix-LED-Leuchten. Das kameraunterstützte System ist dabei prinzipiell auf Fernlicht geschaltet. Gegenverkehr und vorausfahrende Fahrzeuge werden erkannt und automatisch ausgespart. Überland ist stets ein Teil der 16 LEDs auf Verkehrsschilder und den Fahrbahnrand gerichtet. Der Test zeigt: ein Sicherheitsgewinn, der den Aufpreis von 1.150 Euro rechtfertigt.

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    Bestens vernetzt
    Klassenunüblich auch die Konnektivität, angefangen mit WLAN-Hotspot für bis zu sieben Geräte, über den Concierge-Service „OnStar“ (490 Euro, Nutzung erstes Jahr kostenlos), bei dem ein Opel-Mitarbeiter auf Wunsch eine Naviroute ins Auto schickt, oder Auskunft über den technischen Stand (Luftdruck, Ölstand, etc) bis hin zu den Smartphone-Anbindungen Apple CarPlay und Android Auto. Dank letzterer werden kompatible Apps des eigenen Handys direkt am großen Touchscreen eingeblendet und können darüber auch gesteuert werden.

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    Motoren und Preise
    Und ja, Motoren gibt's auch. Allesamt neu und effizient. Sparmeister ist der 1.6 CDTI mit 110 (3,4 l Verbrauch) und Sprintstar der 1,6-l-Turbobenziner mit 200 PS. Konkret bietet Opel den neuen Astra zum Start mit vier Benzinern (1,4l 4-Zylinder-Sauger mit 100 PS, 1,0l 3-Zylinder-Turbo mit 105 PS und 1,4l 4-Zylinder-Turbo mit 125 oder 150 PS) und drei Dieselmotoren (1,6l 4-Zylinder-Turbo mit 95, 110 oder 136 PS) an. Die Benziner kosten 16.890 (100 PS), 18.090 (105 PS), 20.490 (125 PS) bzw. 21.490 Euro (150 PS). Für die Dieselmodelle müssen die Kunden 17.790 (95 PS), 19.890 (110 PS) bzw. 22.290 Euro (136 PS) bezahlen. (Christian Zacharnik)

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    Diashow: Fotos vom Opel Astra Sports Tourer (2015)

    Fotos vom Opel Astra Sports Tourer (2015)

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