So fährt sich der Elektrosportler Tesla

Elektroauto Tesla Roadster im Test

So fährt sich der Elektrosportler Tesla

Im Test zeigte sich, dass sparsam nich gleich spaß-arm bedeuten muss.

Wer glaubt, Elektroautos sind antriebsschwächer und langsamer als mit Verbrennungsmotoren betriebene Fahrzeuge, der irrt. Das beste Beispiel dafür ist der Tesla Roadster der Telekom Austria.

Grasgrün, extrem sportlich und vollkommen lautlos
So begann ich die Testfahrt im 257 PS starken E-Tesla in Wien-Döbling, wo ich meinen ob des außergewöhnlichen Designs des Tesla Roadster fassungslosen Sohn abholte, verfolgt von neidigen Blicken vorwiegend männlicher Verkehrsteilnehmer. Gewöhnungsbedürftig: Der automatikbetriebene Sportwagen startet erst nach einem Druck auf das Bremspedal und einem Klick auf den Zündschlüssel. Dafür wird über ein Display jeder empfohlene Vorgang angezeigt.

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So fährt sich der Elektrosportler Tesla
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Geschwindigkeits-Check
In nur 3,7 Sekunden von null auf hundert? Unser erster Weg führte uns auf die Autobahn, um zu testen, was der Tesla drauf hat. Tatsächlich geht der Wagen ab wie eine Rakete. 300 Kilometer weiter und 60 Kilometer vor dem Stillstand (der Wagen verfügt über eine Reichweite von 360 km mit einer Akkuladung) hielten wir nach einer E-Tankstelle Ausschau. Laut www.e-tankstellen.at befinden sich im 19. Bezirk zwei: ein Fahrradgeschäft auf der Grinzinger Allee sowie eine Raststätte an der Höhenstraße. Beides entpuppte sich als Fehlanzeige. Also ab in die Lassallestraße. Dort steht die erste als Elektrotankstelle umgerüstete Telefonzelle der Telekom Austria, wo wir den Wagen über Nacht aufladen ließen. Denn schnell einmal Auftanken ist leider noch Zukunftsvision. (jem)

Der Preis des Roadsters startet jenseits der 100.000 Euro und bleibt damit vorerst ein "Spielzeug" für wohlhabende Menschen, die ihrem Umweltgewissen etwas Gutes tun wollen.

Bilder: TZ Österreich/Niesner