"Tolle Kiste"

Fiat Panda mit Basismotor im Test

Italienischer City-Flitzer überzeugt mit alten Tugenden und neuem Design.

Bella Italia! Fiat beschert allen sentimentalen Pandaadepten (ja, die "Tolle Kiste" ist seit 1980 auf den Straßen) ein freudiges Wiedersehen. Innen fühlt sich der Kleine immer noch an, wie ein Tisch in einer italienischen Eck-Trattoria: Viel Ausblick nach draußen auf die Straße und gerade noch genug Platz - dafür aber wohnlich und durchgestylt. Beim Design erinnert vor allem das tiefe Ablagefach vorm Beifahrersitz an die erste Generation des Panda . Und noch für alle Italophilen: Fiat lässt den Kleinen nicht mehr in Polen montieren, er kommt jetzt aus einem Werk bei Neapel. Bella Italia. Die Verarbeitung entspricht dem Klassen-Niveau. Witzig: In die Türverkleidungen sind lauter kleine Panda-Schriftzüge eingepresst. Von außen haben die Italiener den Fünftürer aber gründlich überarbeitet.

© TZ ÖSTERREICH/Kernmayer
Fiat Panda mit Basismotor im Test
× Fiat Panda mit Basismotor im Test

Ganghebel und Klimaregler sind ideal postitioniert.

Größenwachstum mit geschliffenen Kanten
Der Panda ist erwachsen geworden, hat elf Zentimeter auf 3,65 Meter Länge zugelegt. Bei ganz vorgerückten Fahrersitzen überstehen auch die Knie von zwei Erwachsenen im Fonds eine 300-Kilometer-Autobahntour unbeschadet. Der Einstieg nach hinten gelingt dank der serienmäßigen Fondtüren problemlos. Im Kofferraum finden einige Einkaufstaschen oder Getränkekisten Platz. Zur Not können auch noch die Fondlehnen umgeklappt werden. Allerdings: Mit seinem wahnwitzig kleinen Wendekreis bleibt die Stadt immer noch der angestammte Lebensraum des Panda. Am auffallendsten bleibt: Die Italiener haben die Karosserie radikal rundgespült und den Kleinen bulliger aufgestellt. Das moderne Design mit traditionellen Zutaten wirkt rund um stimmig.

© TZ ÖSTERREICH/Kernmayer
Fiat Panda mit Basismotor im Test
× Fiat Panda mit Basismotor im Test

Das Kofferraumvolumen liegt im Klassenschnitt.

Der Basismotor reicht
Motorisch ist das Mitschwimmen über Land mit dem Einstiegsbenziner kein Problem. In der Stadt senkt ein Druck auf den Eco-Knopf den Spritverbrauch - im Test genehmigte sich der Kleine etwas über sechs Liter auf 100 km. Lenkung, Fahrwerk und Bremsen sind eher auf komfortables Cruisen als auf sportliche Kurvenhatz ausgelegt. Dafür federt der kleine Italiener auch gröbere Straßenunebenheiten fein aus. Alles in allem: In Sachen Funktionalität bekommt der Panda als praktisch vollwertiger Fünftürer im Kleinstformat eine klare eins. Basispreis für den 69-PS-Benziner: 10.590 Euro.

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Technische Daten
1,2-Liter-4-Zylinder Benziner mit 69 PS und 102 Nm
Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 14,2 Sekunden; Spitze: 164 km/h
Normverbrauch: 5,1 Liter auf 100 km
Abmessungen: 3,65 x 1,64 x 1,55 m (LxBxH); Gewicht: ab 940 kg
Preis (Testwagen): ab 10.590 Euro

Fotos vom Test des Fiat 500L

Diashow: Fotos vom Test des Fiat 500L

Vorne ist die Ähnlichkeit zum 500 am deutlichsten.

Seitlich und von hinten werden die neuen Dimensionen erkennbar. Der 500L bietet viel Platz.

Das neue Modell bietet insgesamt 1.500 mögliche Konfigurationen des Innenraums.

Über den 5-Zoll großen Touchscreen werden viele Funktionen gesteuert.

Highlight: Auf Wunsch wird der 500L zur rollenden Espresso-Maschine - italienischer geht es kaum.

Die Lavazza 500 für Espresso sitzt dabei zwischen den Vordersitzen im Getränkehalter und macht während der Fahrt frischen Kaffee.

Vor dem Ganghebel gibt es die passenden Becherhalter.

Und auch die Türfächer bieten genügend Platz, um den frischen Espresso unterzubringen.