Bild: TZ Österreich/Pauty

Hybridpionier

Der neue Toyota Prius im Test

Wer beim Autofahren Sprit und CO2 sparen will, ist im Toyota Prius III bestens aufgehoben. Der Hybrid-Pionier zeigt die automobile Zukunft.

So kann’s gehen. Umweltbewusstes Autofahren, ohne auf reichlich Komfort, ein echt gutes Fahrwerk, eine tolle Reichweite, ein ordentliches Raumangebot und respektable Fahrleistungen zu verzichten, geht das? Es funktioniert, jedenfalls mit dem Prius von Toyota. Der japanische Hybridpionier ist nun bereits in der dritten Generation auf dem Markt. Und der japanische Hersteller zeigt dem Mitbewerb recht eindrucksvoll, dass die Hybridtechnik längst ins Hier und Jetzt passt und keine Zukunftsmusik mehr ist. Nach unserem Test im Spätsommer wollten wir nun sehen, wie sich der Prius bei kühleren Temperaturen schlägt.

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Windschlüpfrig. So sieht eine verbrauchsoptimierte Karosserieform von Toyota aus.

Hightech-Ausstattung mit vornehmer Zurückhaltung

Der Prius ist kein Angeberauto. Seine Qualitäten zeigt er vornehm zurückhaltend. Manche würden sich etwas mehr optischen Pep wünschen. Aber das Auto ist – nicht nur beim Antrieb – technisch ganz vorne dabei. LED-Licht, Head-up-Display mit Navi-Hinweisen oder Radar-Tempomat sind nur ein paar der Schmankerl. Wie auch das optional erhältliche Solarzellendach, das etwa dazu verwendet werden kann, den Prius an heißen Sommertagen ohne Folgen für die CO2-Bilanz vorzukühlen.
Dazu kommt, dass der Toyota Prius trotz erreichbarer Verbrauchswerte im Bereich von gut 5 Liter Benzin auf 100 km keine lahme Ente ist und dank der E-Motorunterstützung recht flott bewegt werden kann. (plf)

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Mittig angeordnete Instrumente und Mini-Wählhebel für die Automatik

Technische Daten
Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h: 10,4 s, Spitze 180 km/h im „Power Mode“.
Abmessungen: 4,46 x 1,745 x 1,505 m (L x B x H), Gewicht: 1.420 kg.
Preis: ab 26.880 Euro Listenpreis für die Grundausstattung „Business“
 
Bilder: TZ Österreich/Pauty