Hyundai ix35 mit Einstiegsdiesel im Test

Einstiegsdiesel

Hyundai ix35 mit Einstiegsdiesel im Test

Das Kompakt-SUV aus Korea ist nicht von ungefähr ein abloluter Verkaufsschlager.

Schon kurz nach der Premiere im Vorjahr war klar, was die Hyundai mit dem ix35 vorhat. Das kompakte SUV ist ein direkter Angriff auf den VW Tiguan , den Ford Kuga , den Toyota RAV 4 , den Opel Antara , den Ssangyong Korando C oder den Nissan Qashquai . Vom Design her braucht er keine Vergleiche zu scheuen: Weiche, nach innen oder außen abgerundete Flächen stechen einem sofort ins Auge. Auffallend auch die weit nach hinten gezogenen Scheinwerfer, die wie Mandelaugen anmuten. Mit der schwungvollen Dach- und einer nach hinten laufenden Fensterlinie hat Hyundai zweifelsohne Anleihen bei Coupés genommen.

© Hyundai
Hyundai ix35 mit Einstiegsdiesel im Test


Gelungenes Design

Der sechseckige Hexagonal-Grill und die ausholenden Kotflügel passen ins Gesamtbild und lassen den ix 35 durchaus sportlich und bullig erscheinen – so wie man es sich von einem SUV erwartet. Gepaart mit den optionalen 17-Zoll-Leichtmetallrädern macht er noch mehr her.

Basisdiesel
Wir testeten die 1,7-Liter-Diesel-Schmalspurversion mit 115 PS und waren trotzdem zufrieden. Nur bei der Fahrt ins Gelände haben wir vergeblich nach einem Allrad-Zuschaltknopf gesucht. Aber diesen Luxus spielt es leider erst gegen Aufpreis bei den PS-stärkeren Modellen. In Sachen Komfort und Sicherheit lässt sich das SUV dafür nicht lumpen. So sind Bergab- und Berganfahrhilfe, elektronisches Stabilitätsprogramm ESP und sechs Airbags serienmäßig an Bord. Tempomat und Parkassistent gibt es für zusätzliche Euro.

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Hyundai ix35 mit Einstiegsdiesel im Test

Fahrverhalten
Durch die ergonomisch gut geformten Ledersitze lassen sich auch lange Autobahnfahrten problemlos absolvieren. Auf den ersten Anblick wirken sie mit ihren Wülsten zu wuchtig, geben dadurch aber anständigen Seitenhalt. Die Lenkung zeigt auch bei höheren Geschwindigkeiten keine Unruhe, bleibt souverän. Aber: Untertouriges Fahren ist nicht die Sache des ix35. Da mahnt die Schaltanzeige gleich einmal, einen Gang runterzuschalten. Das macht dank dem knackig gestuften Sechsganggetriebe aber durchaus Spaß. Gut ist der Normverbrauch von 5,2 bis 5,6 Litern auf 100 Kilometer. Zwar lag der Testverbrauch einen guten Liter darüber, kann sich mit exakt sieben Litern aber noch immer sehen lassen.

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Hyundai ix35 mit Einstiegsdiesel im Test

Pfiffige Details
Unter der Abdeckung im Kofferraum gibt es ein Fach, in das perfekt ein Laptop passt. Mit einer Länge von 4,41 Metern reiht er sich exakt auf Konkurrenz-Niveau ein. Mit einigen PS mehr unter der Motorhaube, macht der ix35 aber mehr Spaß. Die mittlere Dieselversion mit 136 PS ist mit Sicherheit die empfehlenswerrteste Motorisierung. (unw/set)

Kosten
Der Preis von 20.390 Euro fürs Einsteigermodell ist schon fast konkurrenzlos günstig. Eine fünf Jahres Garantie ist ebenfalls mit dabei. Hier können eigentlich nur der Plattformbruder Kia Sportage und der etwas kleinere Skoda Yeti mithalten. Das Armaturenbrett bietet einen guten Überblick, Materialien und Verarbeitung sind ansprechend. Mit dem ix35 hat sich Hyundai vom Billigambiente vergangener Zeiten endgültig verabschiedet. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die Käufer ziemlich lange Lieferzeiten in Kauf nehmen. (unw/set)

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Technische Daten
1,7 l-Vierzylinder Commonrail-Diesel mit 115 PS und 260 Nm
Fahrleistungen: 0 – 100 km/h in 12,4 ; Spitze: 175 km/h
Abmessungen: 4,41 x 1,82 x 1,67 (L x B x H in Metern)
Normverbrauch: 5,2 bis 5,6 Liter/100km
Preis: ab 21.990 Euro

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