Hyundai Tucson 2,0 CRDi im Test

Mit Allrad & Automatik

Hyundai Tucson 2,0 CRDi im Test

So schlägt sich das neue koreanische Kompakt-SUV im Alltag.

Um es noch einmal zu verdeutlichen: Der Tucson ist der Nachfolger des ix35. Das ist noch nicht so vielen klar, wie sich während unserer Testfahrt gezeigt hat. Aber das ist auch verständlich: Immerhin liegen Welten zwischen den beiden SUV-Modellen von Hyundai  - in allen Belangen.

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Hyundai Tucson 2,0 CRDi im Test
Die Optik des Tucson ist im Vergleich zum ix 35 deutlich gefälliger geraten.

Die Wandlung
Die optische Wandlung fiel ähnlich aus wie weiland bei Aschenputtel. War der Vorgänger noch ein etwas indifferent gestyltes - Verzeihung - Schrebergarten-SUV, ist der Tucson zu einem stattlichen Standesvertreter aufgestiegen, der mit seiner aufrecht stehenden Front einen durchaus prestigefähigen Eindruck macht.In dieser Tonart geht es innen weiter. Statt des Mäusekinos im Vorgänger gibt es einen Breitbild-Touchscreen mit hervorragender Auflösung, die Architektur ist symmetrisch und klar strukturiert, die Haptik auf hohem Niveau. Das Raumgefüge erfuhr analog zu dem Außenabmessungen eine bedeutende Progression. Im Fond sitzt es sich kommod und das Gepäckfach ist um ein Zehntel auf 531 bis 1.503 Liter angewachsen.

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Hyundai Tucson 2,0 CRDi im Test
Gut strukturiertes und hochwertiges Cockpit mit großem Monitor.

Goldene Mitte
Punkto Motorisierung fassten wir die goldene Mitte aus, also den 2.0 CRDi mit 136 PS mit der feinen 6-Gang-Automatik. Das Gespann ist von hohem Komfort geprägt und scheut auch nicht davor zurück, das Drehmoment von 373 Nm früh nachdrücklich freizugeben. Aufgrund des hohen Gewichts wird der Tucson so motorisiert zwar nicht zum top-beschleunigenden Sportler, für den Alltag reichen die Fahrleistungen jedoch locker aus. Der Testverbrauch von 7,3 Liter auf 100 Kilometer geht angesichts hohem Aufbau, Allrad und Automatik ebenfalls in Ordnung. Darüber hinaus bietet die Lenkung nun deutlich mehr Rückmeldung als im Vorgänger. So lassen sich auch enge Kurven flott und präzise durcheilen. Im Notfall greift das ESP dezent aber nachhaltig ein. Traktion ist dank Allrad stets ausreichend vorhanden.

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Fair gepreist
Ein feiner Zug von Hyundai ist der Umstand, dass die Preissteigerung im Vergleich zum deutlich unterlegenen ix35 sehr moderat ausgefallen ist. Los geht es in der beallradelten und automatisierten Version mit 2.0 CRDi bei verträglichen 33.990 Euro. Somit dürfte einem Verkaufserfolg trotz starker Konkurrenz – vom neuen BMW X1 bis zum kommenden Plattformbruder Kia Sportage ist alles mit dabei – nichts im Wege stehen. (zac)

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Technische Daten
Motor: 4-Zylinder-Diesel; 1995 ccm
Leistung: 136 PS und 373 Nm Drehmoment
Gewicht: 1.779 Kilogramm
Verbrauch: Norm: 6,1 Liter; Test: 7,3 Liter auf 100 km
Abmessungen: 4,47/1,85/1,65 m (L/B/H)
Kofferraum: 531 bis 1.503 Liter
Preis: ab 33.990 Euro

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