Mazda MX-5 G130 Revolution im Test

Kult-Roadster

Mazda MX-5 G130 Revolution im Test

Äußerlich verknappt, aber punkto Fahrspaß über sich hinausgewachsen.

Das war knapp. Der neue MX-5 stand in den letzten Ausläufern des sommerlichen Herbstes. Wenige Tage später hätte uns der klamme Nordwind bei geöffnetem Verdeck schon mächtig die Kopfhaupt kryonisiert. So aber genossen wir ein paar Tage im November mit lauen 22 Grad am Steuer des Kult-Roadsters von Mazda. Denn wie kaum ein anderes Auto dieser Klasse entbietet der Japan-Roadster derart nonchalant dargebrachten Fahrspaß in hoch verdichteter Form. Im mehrtägigen Test hat sich der positive Eindruck von unserem Fahrbericht also auf ganzer Linie bestätigt.

© Christian Zacharnik
Mazda MX-5 G130 Revolution im Test
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Der Kofferraum fasst 130 Liter – genug für eine Zweierpartie.

Konzentriert
Der neue, nur mehr 3,91 m lange MX-5 ist in vierter Genera­tion in allen Belangen geschrumpft, das Blechkleid knalleng ans Chassis affichiert. Dazu kommt eine niedrigere und zentrierte Sitzposition. Der Effekt: Der Roadster sitzt wie ein Maßanzug. Und obwohl man sich quasi auf Augenhöhe mit dem Asphalt befindet, wird man vom neu getrimmten Fahrwerk pfleglich von den Unbilden der Fahrbahnbeschaffenheit abgeschirmt. Der Komfortzugewinn geht aber nicht zulasten der Agilität. Der neue MX-5 ist steifer als seine Vorgänger, die Lenkung von einer Unmittelbarkeit, wie man sie höchstens in der Supersportliga findet, und das Getriebe in bester Tradition der Baureihe knackig wie eine frisch gebackene Kaisersemmel.

© Christian Zacharnik
Mazda MX-5 G130 Revolution im Test
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Im Cockpit sitzt jeder Schalter genau dort, wo man ihn erwartet.

Deckel zum Topf
Der 130 PS starke Vierzylinder-Sauger steht dem nur 975  kg leichten MX-5 wie eine Eins. Gasbefehle werden ohne Umschweife umgesetzt, das Drehzahlband lässt sich bis in lichte 7.000 Umdrehungen voll ausreizen. Untermalt wird das Ganze von einem feierlich rauen Sound. Die Beschleunigung (0 – 100 km/h in 8,3 Sek.) klingt am Papier unspektakulärer, als sie sich anfühlen. Da kommt die Frage nach dem Top-Modell mit 160 PS erst gar nicht auf.

>>>Nachlesen: Der neue Mazda MX-5 im Fahrbericht

Fahrspaß muss nicht teuer sein
Mit einem Einstieg von 25.990 Euro liefert der MX-5 sohin das beste Preis-Spaß-Verhältnis am Markt. Selbst das von uns getestete und fast vollausgestattete Modell Revolution (inkl. Navi, Touchscreen, Bose-Sound, Ledersitzen, Parkpiepser, etc.) bleibt mit dem Basistriebwerk unter der 31.000 Euro Marke. Wir sind schon gespannt, wie viel Fiat für den neuen 124 Spider verlangt. Dieser basiert auf dem MX-5 und kommt im Sommer 2016 in den Handel. (Christian Zacharnik)

>>>Nachlesen: Neuer MX-5: Alle Preise und Ausstattungen  

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