Mazdas Kult-Roadster MX5 im Test

Fahrspaß-Maschine

Mazdas Kult-Roadster MX5 im Test

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Selbt mit dem 126 PS starken Vierzylinder sorgt der Hecktriebler für viel Fahrspaß.

Kurz, flach und wendig – der MX5 ist ein puristischer Roadster der alten Schule. Das macht schon der Einstieg in den 4-Meter kurzen Mazda – der freie Fall des Fahrers in den Sitz endet erst kurz über dem Asphalt. Seitenhalt für die bevorstehenden Kurvenorgien gewährleisten Getriebetunnel und Tür. Mit 1,94 Meter Körpergröße bleibt wahrlich kein Platz für Experimente, aber es heißt ja auch Roadster und nicht Roomster.

Mazdas Kult-Roadster MX5 im Test
© TZ ÖSTERREICH/grg

Der Mazda MX5 ist seit 22 Jahren ein Klassiker der Roadster-Szene.

Cockpit
Auch das Cockpit ist aufs Wesentliche reduziert – fünf schlichte Rundinstrumente geben unter anderem sogar über den Öldruck Auskunft. Das Infotainment-System erinnert an die Anfänge des LCD-Displays, keine Spur von hochauflösenden Multifunktions-Screens. Aber das ist in diesem Boliden auch nicht unbedingt notwendig. Die wichtigsten Elemente im MX5 sind ohnehin das kleine Dreispeichenlenkrad und der knackige Schalthebel.

Kurven-Räuber
Die Urlaubsutensilien sind gepackt, das 150-Liter-Kofferräumchen ist bis zum oberen Rand gefüllt. Kaum vorstellbar, dass man damit zu zweit länger als ein Wochenende auskommt. Das Hardtop ist in Sekundenschnelle per Knopfdruck verstaut, der 1,8-Liter-Vierzylinder brummt knorrig vor sich hin. Es kann losgehen – und wie!

Mazdas Kult-Roadster MX5 im Test
© TZ ÖSTERREICH/grg

Hardtop. Auch im geschlossenen Zustand passen beim MX5 die ­Proportionen.

Der MX5 schnappt gierig nach dem Gasfuß, zündet bei 4.000 Umdrehungen noch einmal durch und führt unweigerlich zum größten Vergnügen – dem Gangwechsel. Mit der Präzision eines Uhrwerks lassen sich die fünf Gänge des Getriebes reinknüppeln. Da kann kein Automatikgetriebe beim Spaßfaktor mithalten. Einziges Manko: Ein sechster Gang fehlt, er würde den Verbrauch von 8,4 l/100 km wohl noch senken.

Einen weiteren Spaßgarant stellt der Heckantrieb dar. Auf dem heißen Asphalt Kroatiens lässt sich das Hinterteil damit wunderbar aus der Contenance bringen. Hochkonjunktur für das ESP, der Fahrer kann es mit der wunderbar direkten Lenkung unterstützen. In 9,9 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, bei 194 km/h ist Schluss.

Mazdas Kult-Roadster MX5 im Test
© TZ ÖSTERREICH/grg

Es gibt den MX5 auch mit klassischem Stoffdach.

Ehrlicher Vertreter seiner Zunft
Mehr würde man aber gar nicht fahren wollen. Denn der MX5 ist kein Schwindler. Man spürt die Geschwindigkeit unmittelbar – im offenen Zustand wie bei geschlossenem Verdeck. Das kann sich bei längeren Autobahnfahrten mitunter als störend herausstellen, ist aber für enge, kurvige Küstenstraßen das Optimum.

Der MX5 ist ein kompromisslos ehrlicher Vertreter seiner Zunft. Für ein vergleichsweise geringes Geld bekommt man wenig Platz, aber sehr viel Spaß. (grg)

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Technische Daten
1,8-l-Vierzylinder-Benziner mit 126 PS; 167 Nm Drehmoment
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,9 Sekunden; Spitze: 198 km/h
Normverbrauch: 7,1 Liter/100 km (CO2: 167 g/km)
Abmessungen: 4,02 x 1,72 x 1,25 m (L x B x H); Gewicht: 1.150 kg
Preis: ab 23.390 Euro für den 1,8i Emotion mit Stoffverdeck
 

Fotos vom Mazda 5 CD116-Test

Die Front fügt sich in das aktuelle Markendesign ein.

Ein steiler Heckabschluss sorgt für optimale Raumausnutzung.

Die wellenfürmigen Sicken in der Seitenlinie sind Hingucker und Geschmacksfrage zugleich.

Praktische Schiebetüren bietet in dieser Klasse sonst nur noch der Ford Grand C-Max.

Alufelgen und Dachspoiler sorgen für etwas Dynamik.

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Seit dem Facelift passt das Gesicht besser zum Familiendesign von Mazda. Wichtiger ist jedoch der Dieselmotor.

Wenn man das SUV in silber bestellt, passen die Klarglasheckleuchten perfekt ins Erscheinungsbild.

Optische Zurückhaltung kann man dem Mazda CX-7 nicht gerade nachsagen.

Das Gepäckabteil des CX-7 schluckt zwischen 455 und 1.348 Liter.

Im Cockpit geht es im Mazda CX-7 luxuriös zu. Die vielen Schalter sind nur am Anfang ein wenig verwirrend.

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