„Neuer“ Ford EcoSport im Test

Endlich besser?

„Neuer“ Ford EcoSport im Test

Stärkere Motoren, optimiertes Fahrwerk und kein Reserverad an der Heckklappe.

Als Ford den EcoSport Ende vergangenen Jahres einführte , waren die Reaktionen eher verhalten – auch die der Kunden. Der Verkauf lief schleppend. Und dabei spielt der Kölner exakt in dem boomenden Segment der subkompakten SUV, in dem sich Mokka, Yeti, 2008, Captur & Co. bestens verkaufen. Das Problem: der für Südamerika entwickelte EcoSport entsprach nicht unbedingt den Ansprüchen, die hiesige Kundschaft an ein Auto stellt. Also wurde, wie berichtet , nachgebessert und das gründlich. Nun rollen die „neuen“ Varianten zu den Händlern. Wir konnten den aufgefrischten EcoSport bereits begutachten.

© Ford Motor Company

Beim Titanium S sind Dach, Spiegelgehäuse und Felgen schwarz.

Fünftes Rad am Wagen ist Geschichte
Zuerst wurde zwecks ökonomischerer Parkraumnutzung das an der seitlich aufschwingenden Heckklappe angebrachte Reserverad eliminiert, was auch eine optische Verbesserung darstellt. Gegen einen geringen Aufpreis (200 Euro) ist das „Störobjekt“ aber nach wie vor zu haben. Eine Behübschung erfuhr auch das zuletzt etwas karg anmutende Cockpit mit diversem Chromzierrat. Leider wirken die Materialien aber nach wie vor recht rustikal. Auf Wunsch gibt es nun ein integriertes Navigationssystem, dessen 4-Zoll-Display zumindest etwas größer ist als jenes des serienmäßigen Bordcomputers. Ist das System „Ford Sync mit App-Link“ mit an Bord, können Mobiltelefone und MP3-Player per Sprache bedient werden. Dazu müssen diese Geräte nur via Bluetooth oder USB mit dem System verbunden werden.

© Ford Motor Company

Innen gibt es nun auf Wunsch ein Navi mit 4-Zoll-Farbbildschirm.

Neue Ausstattungsvariante
Auf Wunsch sind nun auch für die beiden derzeitigen Ausstattungsvarianten („Trend“ und „Titanium“) dunkel getönte Seiten- und Heckscheiben erhältlich – ab Jahresende kommt dann mit dem EcoSport „Titanium S“ eine dritte Ausstattungsversion hinzu. Dabei steht das S für Schwarz: Denn das Dach und die Außenspiegel sind hier serienmäßig in Schwarz abgesetzt. Außerdem erhält der „Titanium S“ eigenständige, schwarz lackierte 17-Zoll-Leichtmetallräder. Eine beheizbare Frontscheibe mit beheizbaren Außenspiegeln und beheizbaren Vordersitzen werden ab sofort zu einem Winter-Paket zusammengefasst (Preis: 650 Euro für „Trend“; 300 Euro für „Titanium“).

>>>Nachlesen: Ford wertet den EcoSport auf

Fahrverhalten und Motoren
Die technischen Optimierungen betreffen zum einen Fahrwerk und Lenkung, die nun straffer, respektive exakter zu Werke gehen. An die Präzision anderer Ford-Modelle kommt der EcoSport aber nach wie vor nicht ganz heran. An den ordentlich gepolsterten Sitzen und am Platzangebot (Kofferraum: 333 Liter) gibt es hingegen wenig auszusetzen. Bemängelt wurden auch die eher frugalen Motorisierungen. Dem wurde mit einer Leistungssteigerung des 1,5-l-TDCi von 90 auf 95 PS und der Implementierung des 140 PS starken 1,0-l-EcoBoost für die Top-Ausstattungen (Titanium) begegnet. Der 125 PS starke 3-Zylinder bleibt unverändert im Programm. Darüber hinaus steht ein 1,5-Liter Benziner mit 112 PS zur Verfügung, der auch mit dem Ford PowerShift-Automatikgetriebe (6-Gang) bestellbar ist.

Noch mehr Infos über Ford finden Sie in unserem Marken-Channel

Preis
Unverändert geblieben ist der Umstand, dass es kein Allrad gibt, sowie der relativ hohe Preis ab 18.990 Euro.

Hier geht es zu den besten gebrauchten Ford-Modelle >>>