Neuer Opel Corsa OPC im Test

Performance-Version

Neuer Opel Corsa OPC im Test

Der über 200 PS starke Kleinwagen bietet viel Fahrspaß fürs Geld.

Opel kann auf eine imposante Historie sportlicher Kleinwagen zurückblicken. Begonnen hat das Ganze vor über 30 Jahren mit dem Corsa GSi - die jüngste Evolutionsstufe stellt der Corsa OPC II dar. Bei diesem hat das Opel Performance Center (OPC) sein komplettes Know-How in die Waagschale geworfen. Nur so war es möglich, dass ein über 200 PS starker Kleinwagen mit Frontantrieb tatsächlich jenen Fahrspaß hält, den der Blick ins Datenblatt verspricht.

Diashow: Opel Corsa OPC II Performance

Opel Corsa OPC II Performance

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    Design
    Da wäre zunächst die Optik. Hier haben es die Designer geschafft, einen sportlichen Look zu kreieren, ohne dabei ins prollige abzudriften. Vorne stechen große Lufteinlässe und eine Hutze auf der Motorhaube ins Auge. Das Fahrwerk kauert 10 mm tiefer über dem Asphalt, die 18-Zoll-Felgen machen einiges her und am Heck sorgen eine Remus-Sportabgasanlage und ein größerer Dachspoiler für einen dynamischen Abgang.

    Performance
    Unter der Haube haben die OPC-Mannen einen 1,6l-Turbo-Benziner mit 207 PS eingepflanzt. Dieser hat mit dem 1,2-Tonner ein leichtes Spiel. Dank des hohen Drehmoments (bis zu 280 Nm) und des kaum wahrnehmbaren Turbolochs, geht es in allen Lebenslagen ordentlich vorwärts. Ist wie im Testauto das 2.400 Euro teure Performance-Paket mit an Bord, gibt es dank des Sperrdifferenzials auch eine tolle Traktion. Nur in engen Kurven ist ein leichtes Zerren im Volant zu spüren. Das Sechsgang-Getriebe ist perfekt gespreizt, könnte aber kürzere Schaltwege vertragen. Das straffe (Performance-)Fahrwerk, die direkte Lenkung und die fest zupackenden Brembo-Bremsen machen das Kurvenräubern zur wahren Freude. Für ein Gefährt der 200 PS-Klasse geht auch der Testverbrauch von 8,2 Liter auf 100 km in Ordnung.

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    Interieur
    Der bekannte Corsa-Innenraum wird beim OPC u.a. durch Sportsitze, Alu-Pedalerie und Ziernähte aufgewertet. Kritik gibt es für den zu tief sitzenden Touchscreen und den wackeligen Handbremshebel. Los geht es ab konkurrenzfähigen 22.630 Euro.

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    Technische Daten
    Motor:1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo
    Leistung: 207 PS, 245 Nm (bei Overboost 280 Nm)
    Fahrwerte: 0 bis 100 km/h in 6,8 Sek.; Spitze: 220 km/h
    Verbrauch:7,5l/100 km (Normwert); Test: 8,2l/100km
    Abmessungen: 4,03/1,74/1,48 Meter (L/B/H)
    Gewicht: 1.243 kg
    Kofferraum: 280 bis 1.090 Liter
    Preis: ab 22.630 Euro; Testwagen mit Extras: 28.422 Euro

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