Neues Hyundai i30 Coupé CRDi im Test

Ein Schuss Dynamik

Neues Hyundai i30 Coupé CRDi im Test

Der stylische Koreaner bietet auch als Dreitürer genügend Alltagsqualitäten.

Der i30, direkter Konkurrent des Klassenprimus VW Golf , ist ein durch und durch vernünftiges Fahrzeug - wie man es von Hyundai eben gewöhnt ist. Neben dem Fünftürer und dem Kombi ist seit kurzem, wie berichtet, auch eine etwas emotionale Karosserievariante, ein Coupé , erhältlich. Diese Bezeichnung lassen wir gelten, denn es wurden nicht nur zwei Türen weggelassen, sondern konsequenterweise das ganze Auto (Grill, Seitenlinie, Heck, Rückleuchten, etc.) eleganter gezeichnet. Der bewusste Verzicht auf die hinteren Türen zugunsten der Optik lässt ein wenig Exklusivität in den Alltag einkehren. Der Zustieg in den Fond fällt zwar etwas beschwerlicher aus, am Platzangebot gibt es aber auch auf der Rückbank nichts auszusetzen. Und auch das Kofferraumvolumen (376-1.316 Liter) schrumpft im Vergleich zum Fünftürer nicht wesentlich. Einzig die hohe Ladekante nervt.

Diashow: Fotos vom Hyundai i30 Coupé

Der bewusste Verzicht auf die hinteren Türen zugunsten der Optik lässt ein wenig Exklusivität in den Alltag einkehren.

Es wurden nicht nur zwei Türen weggelassen, sondern konsequenterweise das ganze Auto (Grill, Seitenlinie, Heck, Rückleuchten, etc.) eleganter gezeichnet.

Schlaue Detaillösungen wie ein einfacher Gurtbringer (Serie) und ein logisch zu bedienendes Navi mit tollem Soundsystem (Extras) erleichtern den Alltag ungemein.

Die Vordersitze sind langstreckentauglich könnten aber etwas mehr Seitenhalt bieten.

Der Zustieg in den Fond fällt zwar etwas beschwerlicher aus, am Platzangebot gibt es aber auch auf der Rückbank nichts auszusetzen.

Und auch das Kofferraumvolumen (376-1.316 Liter) schrumpft im Vergleich zum Fünftürer nicht wesentlich.

Bei Verarbeitung ist man nahe am Vorbild
Die Bodenständigkeit und Vernunft, die ein i30 zu bieten hat, bleibt also weitgehend unangetastet. Bei Verarbeitung und Fahrgefühl ist man ziemlich nahe am Vorbild Golf, der von uns getestete 1,6-Liter Dieselmotor mit 110 PS ist vorbildlich geräuschgedämmt und zieht sauber und gleichmäßig durch. Die Spitze von 185 km/h sollte man in Österreich besser nicht ausprobieren. Der Testverbrauch von 6,5 Litern auf 100 Kilometer hätte jedoch etwas niedriger ausfallen müssen. Den verwirrenden Lenkstockhebel und die sich etwas synthetisch anfühlende elektrische Lenkung könnte man verbessern. Letztere ist zwar in drei Stufen justierbar, große Auswirkung hat das jedoch nicht. Diese kleinen Mankos dürfte aber spätestens mit dem ersten Facelift beseitigt werden.

>>>Nachlesen: Alle Infos vom i30 Coupé

Logisch bedienbares Navi, tolles Soundsystem
Schlaue Detaillösungen wie ein einfacher Gurtbringer (Serie), ein logisch zu bedienendes Navi mit tollem Soundsystem und ein großzügiges, zugfreies Glasschiebedach (Optionen) positionieren das i30 Coupé da, wo es sich am liebsten selbst gern sieht: als bescheidenen, unauffälligen Luxus für jeden Tag, ab 15.490 Euro. Ein Billigheimer ist das Coupé jedoch nicht. Das zeigt der Preis unseres Testwagens. Dieser kletterte mit den zahlreichen Extras auf  28.020 Euro. (nic/set)

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Diashow: Fotos vom Test des neuen Hyundai i30

Der neue Hyundai i30 kommt deutlich selbstbewusster und aufgewertet daher.

Geschwungene Linien verleih¬en dem Hyundai einen edlen Touch.

Gegen Aufpreis gibt es ein großes Schiebedach, das den Innenraum mit Licht durchflutet.

Design, Materialien und Verarbeitung halten Vergleich mit deutscher Konkurrenz.

Bei der Optik haben sich die Designer am europäischen ¬Geschmack ¬orientiert.