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Nissans Siebenkämpfer

Der Nissan Qashquai+2 im Test

Mit dem Qashquai+2 hat Nissan einen Crossover-Cruiser für gesteigerten Platzbedarf auf die Räder gestellt.

Otto Normalautofahrer wird eine dritte Sitzreihe vielleicht nicht so oft brauchen. Aber wenn man sie hat, wird man sie zu schätzen wissen. Bei Bedarf verwandelt sich der Nissan Qashqai+2 mit wenigen Handgriffen in einen Siebensitzer. Und wenn nicht mehr benötigt, verschwinden die Sitze sechs und sieben ruckzuck wieder im Boden des Gepäckabteils und es steht wieder ein Riesenkofferraum für den Großeinkauf zur Verfügung.

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Voll variabel
Die dritte Sitzreihe – sie wird wohl eher Kindern vorbehalten bleiben, denn ab 1,60
m wird es unbequem – ist aber noch längst nicht alles, was der Qashqai+2 an Variabilität zu bieten hat. So lässt sich selbstverständlich auch die zweite Sitzreihe zu Ladezwecken umklappen und das erweitert den Stauraum dann auf stattliche 1.520 Liter. Und variabel ist auch der Antrieb. Den Qashqai gibt es wahlweise mit reinem Vorderradantrieb oder in einer Allradausführung. Den Allradantrieb kann man aber auch abschalten, wenn es das Terrain nicht erfordert.

Seine Vielseitigkeit zeigt das Auto auch im täglichen Einsatz. Mit 4,5 Metern Länge ist der Qashqai eine durchaus stattliche Erscheinung, er lässt sich aber auch in der Stadt wendig bewegen. Die Einparkhilfe für das Heck – auch mit Rückfahrkamera erhältlich – ist dabei eine gute Investition.

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Extra-Prämie
Am ÖSTERREICH-Testmodell war alles dran, was Nissan zu bieten hat. Das führt zu einem Listenpreis von rund 38.000 Euro – inklusive sechstufigen Automatikgetriebes, das auch mit einer manuellen Schaltgasse versehen ist. Der Einstieg in die Qashqai+2-Welt ist aber schon ab 24.900 Euro Listenpreis möglich. Und aktuell bietet Nissan auch bis zu 2.500 Euro Extra-Prämie. (plf)

Technische Daten
Motorisierung: 2 Benzin- und 2 Dieselmotoren, 114 bis 150 PS
Masse: 4.525 x 1.783 x 1.646 (Länge x Breite x Höhe in mm)
Höchstgeschwindigkeit: 170 bis 190 km/h, nach Antrieb und Motor
Preis: Listenpreis ab 24.900 Euro

Bilder: (c) TZ Österreich/Singer